Pinkafeld: Fokus auf Energietechnik

Die FH Burgenland passt den Bachelorstudiengang Gebäude- und Energietechnik inhaltlich an die aktuellen Anforderungen an.

Mit dem Klimawandel ändert sich vieles, auch das Gebäudetechnik-Studium an der FH Burgenland, das seit 1994 in Pinkafeld angeboten wird. Der Studiengang kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden und dauert sechs Semester. „Es ist vielen nicht bewusst, welch großen Beitrag man als Gebäudetechniker gegen den Klimawandel leisten kann“, so Studiengangsleiter Werner Stutterecker.

An der FH Burgenland bringen er und sein Team den Studierenden bei, wie man Gebäude energieeffizient, ökologisch und ressourcenschonend mit Energie versorgt. Im Rahmen einer internen Reakkreditierung des Studiums wurde der Fokus auf dezentrale Energietechnik nun verstärkt.

Energiegemeinschaften und mehr Digitalisierung
Heutzutage und noch mehr in Zukunft ist das Gebäude ist laut der FH Burgenland nicht mehr als abgeschlossene Einheit zu betrachten, sondern Teil von Energiegemeinschaften. „Gebäude tauschen Energie, Strom, Wärme mit Nachbargebäuden aus. Nicht mehr nur das Innere des Gebäudes, also die Gebäudetechnik, ist von Bedeutung. Wir erweitern das Ausbildungsspektrum auch um die zentralen Fragestellungen der Energiewende“, erklärt der Studiengangsleiter. Digitalisierung oder ein Fokus auf regenerative Energiesysteme werden verstärkt eine Rolle spielen.

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