Patientenräume als Therapiefaktor

Sanierungen und Umbauten bei laufendem Betrieb stellen für jedes Krankenhaus eine große Herausforderung dar. Auch im Franziskus Spital in der Landstraße/Hauptstraße in Wien war das in den letzten Jahren so.

Der seit 2014 dauernde intensive Umbau im Franziskus Spital in Wien bei laufendem Betrieb war ein großer Meilenstein in der betrieblichen und baulichen Entwicklung des Krankenhauses. Es wurde generalsaniert und zu großen Teilen neu errichtet, die stationären Bereiche und Funktionsbereiche sowie der Haupteingang des Krankenhauses. Eine neue Abteilung für Akutgeriatrie, eine Internistische Klassestation, ein neuer Ambulanz- und Radiologiebereich sowie neue Direktions- und Verwaltungsflächen wurden geschaffen. Im Mai wurde das neue „Zentrum für Menschen im Alter“ eröffnet.
Renate Schraml, Leiterin der Betriebsorganisation und des Baumanagements der Elisabethinen Wien, beschreibt den neuen Standort: „Die neu errichteten und sanierten Gebäudeteile sind klar, einfach, natürlich und stimmig. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Patient mit seinen medizinischen, pflegerischen und menschlichen Bedürfnissen.“ Räumliche Gegebenheiten, sanitäre Einrichtungen und der Service für den Patienten sind möglichst angenehm gestaltet. Bereits während der Planung des Bauvorhabens wurde in Zusammenarbeit mit dem Team der Delta Holding GmbH großer Wert auf die betriebsorganisatorische und funktionelle, am Patienten ausgerichtete Gestaltung, gelegt. Es wurde ein Milieu geschaffen, in dem sich Menschen wohl fühlen. Das Zusammenwirken all dieser aufgezeigten Einflussfaktoren trägt neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung als Therapiefaktor zur Genesung bei.

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