Baustart für Münchner Stadtquartier kupa

Der Rohbau für das im Großraum München viel beachtete Projekt Quartier Kuvertfabrik Pasing (kupa) hat begonnen.

15.000 Kubikmeter Beton und 3.500 Tonnen Stahl werden verarbeitet. Drei bis zu 57 Meter hohe Kräne sind zudem im Einsatz. Das sind nur einige Zahlen zum geplanten Bauvorhaben auf dem Gelände der historischen Kuvertfabrik im Münchner Stadtteil Pasing. Bis Ende 2021 entstehen fünf Neubauten mit etwa 175 Eigentumswohnungen. Die denkmalgeschützte Kuvertfabrik wird saniert. In ihr sind moderne Gewerbeflächen geplant. Damit die künftigen Bewohner und Unternehmen pünktlich in das neue Quartier einziehen können, arbeiten in den kommenden Monaten bis zu 100 Bauleute und Facharbeiter gleichzeitig auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände. Der komplette Rohbau wird von Riedel Bau erstellt. Die Objektüberwachung hat die LeitWerk AG übernommen. Die Arbeiten starten mit der Fertigung der Bodenplatte des Wohnhauses am westlichen Ende des Grundstücks. Im Anschluss folgen in zwei weiteren Bauabschnitten die Gründungen der übrigen vier Neubauten entlang der Landsberger Straße und der Josef-Felder-Straße sowie der Bau der Tiefgarage. Parallel dazu wird die ehemalige Kuvertfabrik revitalisiert.
Zu den Meilensteinen des Rohbaus gehören nach den Worten von Projektleiter Christian Schulz zunächst die Fertigstellung der Tiefgaragendecke Ende 2019 sowie der Bau des Wohn- und Geschäftsgebäudes entlang der Landsberger Straße bis Ende April 2020. Eine der größten Herausforderungen ist die Logistik, da die Platzverhältnisse auf der Baustelle beengt sind und das Gelände direkt an die Landsberger Straße sowie die Josef-Felder-Straße angrenzt. Ein weiteres, insbesondere zeitlich aufwändiges Thema ist der geplante Bau eines U-Bahn-Tunnels unter dem Gelände. Christian Schulz: „Die U-Bahn-Röhre entsteht unter der eingeschossigen kupa-Tiefgarage. Deshalb müssen wir unsere Planungen vor Ausführung aller hier relevanten Arbeiten mit dem Baureferat, Abteilung Ingenieurbau U-Bahn abstimmen, um die Sicherheit für unsere wie auch für die Tunnelbaustelle zu gewährleisten.“

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