Neue Oper für Wien

Die Strabag realisiert eine neue Spielstätte für den Künstlerischen Nachwuchs der Wiener Staatsoper. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 20,5 Millionen Euro.

Die Strabag erhält den Auftrag, den Französischen Saal im Künstlerhaus Wien zu einem modernen Opernhaus mit bis zu 279 Sitzplätzen umzubauen. Die zukünftige, neue Spiel- und Arbeitsstätte der Wiener Staatsoper ist zweckgewidmet für junges Publikum sowie den künstlerischen Nachwuchs. Es wird Raum geschaffen für ein ausreichendes Angebot für junges Publikum, und es wird ein adäquates Arbeiten mit jungen Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht. So kann die Wiener Staatsoper ihren kulturpolitischen und unternehmerischen Auftrag erfüllen.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Public-Private-Partnership. Projektpartner der Wiener Staatsoper sind die Künstlerhausbesitz und -betriebs GmbH, Strabag SE, die Haselsteiner Familien-Privatstiftung sowie die öffentliche Hand, vertreten durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport. Die Gesamtprojektkosten zur Errichtung des Französischen Saals als Arbeits- und Spielstätte der Wiener Staatsoper belaufen sich nach aktueller Planung auf 20,5 Mio. Euro. Davon bringt das Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport durch eine einmalige Zuwendung 5 Mio. ein, 10 Mio. werden durch Sponsoring vonseiten Strabag beigesteuert, die restlichen 5,5 Mio. Euro werden von der Haselsteiner Familien-Privatstiftung finanziert.

Geplante Fertigstellung im September 2024

Die bereits begonnene, erste Bauphase endet mit September 2021, denn von Oktober 2021 bis Jänner 2023 finden in der benachbarten Albertina Modern drei Ausstellungen statt. Die zu erwartenden Erschütterungen während des laufenden Baubetriebs würden die Durchführung dieser Ausstellungen unmöglich machen, daher werden die Bauarbeiten erst wieder im Februar 2023 aufgenommen. Eine Fertigstellung und Übergabe des Französischen Saals an die Wiener Staatsoper soll im September 2024 erfolgen.

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