Kosten steigen in allen Baubranchen

Aufwärtstrend: Verglichen mit Jänner 2021 sind die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 11,9% gestiegen.

Der Baukostenindex für den Jänner 2022 liegt laut Statistik Austria für den Wohnhaus- und Siedlungsbau bei 115,0 Indexpunkten, was einen Anstieg von 11,9% zum Vorjahresmonat bedeutet. Auch gegenüber dem Dezember 2021 ist der Index um 1,3% gestiegen. Im Wohnhaus- und Siedlungsbau waren erneut Holz sowie Polystyrol und Schaumstoffplatten beträchtliche Kostentreiber.

Stahl als Preistreiber

Auch die Tiefbausparten verzeichneten ebenfalls allesamt Kostenanstiege. So errechnet die Statistik Austria für den Straßenbau eine Steigerung von 12,5% über dem Wert von Jänner 2021 (+1,2% zum Dezember 2021). Im Brückenbau sind die Kosten um 14,4% gegenüber dem Vorjahresmonat (+0,9% zum Dezember 2021) gewachsen. Für Siedlungswasserbau meldet die Statistik Austria eine Teuerung um 10,8% gegenüber Jänner 2021 (+1,5% zum Dezember 2021). Starke Preisanstiege der Stahlprodukte sorgen laut Aussendung im Vergleich zum Jänner 2021 für die nun gemeldeten Zahlen, was besonders der Brückenbau spürt. Auch die Kosten für Kunststoffwaren stiegen weiterhin erheblich. Die Warengruppen bituminöses Mischgut sowie Diesel verzeichneten ebenfalls wesentliche Kostenanstiege, was sich vor allem auf die Tiefbausparten auswirkte.

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