Wildspitze aus Holz

In der Hamburger Hafencity entsteht das höchste Holzhochhaus Deutschlands mit 19 Geschossen.

In Zeiten knappen Wohnraums ist das Nachverdichten – das nachträgliche Bebauen freier Flächen innerhalb bestehender Bebauung – vor allem in Großstädten ein großes Thema. Allerdings benötigt der Bau von Gebäuden viele Rohstoffe und viel Energie. Direkt in der Hamburger Hafencity beabsichtigt das Unternehmen Garbe Immobilien-Projekte (Hamburg) mit der sogenannten „Wildspitze“, Deutschlands höchstem Hochhaus aus Holz, möglichst umweltfreundlich dringend benötigte Wohnungen zu schaffen.

Dabei wird es in den kommenden drei Jahren fachlich und finanziell mit rund 492.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. „Wenn das Projekt erfolgreich läuft, ist dieser Holzbau ein innovatives Modell für die gesamte Baubranche. Zusätzlich setzt es einen umweltfreundlichen Impuls gegen die Wohnungsnot und verknüpft damit zwei der großen Probleme unserer Zeit“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

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