Wienerberger mit Rekordhalbjahr

Der Wiener Ziegelhersteller Wienerberger erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 Umsatzzuwächse in allen drei Business Units.

Die Wienerberger Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis. „In den vergangenen sechs Monaten sind wir bei unseren strategischen Projekten sehr gut vorangekommen“, so Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch. Fortschritte machte das Unternehmen bei seinem Programm zur Performance-Steigerung Fast Forward. Durch die planmäßige Integration der Zukäufe in Großbritannien und Belgien konnte Wienerberger ihre Position in strategischen Kernmärkten zudem weiter stärken. „All dies führte zum besten Halbjahresergebnis unserer 200-jährigen Unternehmensgeschichte“, zieht Heimo Scheuch Zwischenbilanz.

Wienerberger steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2019 um acht Prozent auf 1.736 Millionen Euro, nach 1.607 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Zu dieser positiven Entwicklung trugen vor allem hochwertige Systemlösungen bei. Das bereinigte Ebitda stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 33 Prozent auf 287 Millionen Euro (nach 215 Millionen Euro). Das Fast Forward Programm leistete mit rund 25 Millionen Euro einen starken Beitrag zu diesem Ergebnisplus. Das Nettoergebnis konnte von 53 Millionen Euro auf 127 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019 mehr als verdoppelt werden.

Wienerberger erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 Umsatzzuwächse in allen drei Business Units: Wienerberger Building Solutions und die Business Unit North America verzeichneten ein Umsatzplus von zehn Prozent, Wienerberger Piping Solutions ein Plus von vier Prozent. Trotz aktueller Unsicherheitsfaktoren erwartet Wienerberger eine weitgehend stabile bis leicht wachsende Nachfrage in den Kernmärkten. Wienerberger wird aber auch unabhängig von der zunehmend volatilen Marktlage weiter wachsen.

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