Voller Fördertopf

Das Präsidium des Klima- und Energiefonds hat das Jahresprogramm für 2019 beschlossen. 101 Millionen Euro stehen für 22 Förderprogramme zur Verfügung.

Knapp 7 Millionen Euro steuert die EU bei, die großen Brocken stammen aus Mitteln des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit).

Fast ein Viertel des Gesamtbudgets (25 Mio. Euro) fließt in „Vorzeigeregion Energie“ die der Kategorie „Innovationen für die Dekarbonisierung forcieren“ zugeordnet sind. Das Programm der „Klima- und Energiemodellregionen“ sind mit weiteren 11,8 Millionen Euro dotiert.
Unter der Rubrik „Mobilitätswende vorantreiben“ ist der Posten „E-Mobility für Private“ mit 8,3 Millionen Euro verbucht. Für die „Zero-Emission Mobility“ sind weitere 7 Mio. vorgesehen. Und für die E-Mobility in der Praxis sind weitere 500.000 Euro verbucht.

Die Sparten Photovoltaik und solare Großanlagen spielen da eine vergleichsweise kleine Rolle. Sie sind mit 7,7 bzw. 2,6 Millionen Euro dotiert. Weitere 2 Mio. Euro sind für Mustersanierungen verplant und für das Demohaus Solarhaus stehen 200.000 Euro im Budget. Die Verwaltung des Fonds ist mit 2,7 Mio. Euro veranschlagt.
Im Zeitraum zwischen 2007 bis Ende 2018 wurden durch den Klima- und Energiefonds mit rund 1,3 Mrd. Euro Förderbudget ca. 130.000 Projekte ermöglicht.

Für die CO2-Bilanz des Landes ist das alles wenig relevant. Da wirken bekanntlich ganz andere Kräfte, deren Störung die Politik tunlichst vermeidet.

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