Smart Campus – 5 Jahre Effizienz

Die Wiener Netze sparen durch den Passivhausstandard in der vor fünf Jahren bezogenen Zentrale rund 10.000 Tonnen CO2 – also die CO2-Emissionen von etwa 10.000 Mittelstrecke-Flugreisen.

Genau vor fünf Jahren wurden die Unternehmenseinheiten der Wiener Netze (vormals Wien Energie Gasnetz, Wien Energie Stromnetz und Teile der Fernwärme Wien) am heutigen Standort in Simmering zusammengelegt. 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier tätig. „Besonders gute Rückmeldungen bekommen wir dafür, dass die Werkstätten und die Büros am Smart Campus in einem Gebäude untergebracht sind. Das verkürzt Wege und stärkt das Miteinander“, erläutert Wiener Netze-Geschäftsführer Thomas Maderbacher.

Die Reduktion von 10 Standorten in Wien auf eine Unternehmenszentrale brachte aber auch logistische Vorteile und damit positive Effekte im Bereich Umweltschutz: Durch den Passivhausstandard in der Zentrale, den damit verbundenen Energieeinsparungen und der Stromproduktion am Dach haben die Wiener Netze seit 2016 10.000 Tonnen CO2 eingespart – also die CO2-Emissionen von etwa 10.000 Mittelstrecke-Flugreisen.

10.000 LED-Leuchten

„Neben der Standortfusion haben wir beim Bau der Zentrale darauf geachtet, klimaschonend vorzugehen“, erläutert Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida bei einem gemeinsamen Termin mit Stadtrat Peter Hanke, Bezirksvorsteher Thomas Steinhart und dem Energiesprecher der SPÖ Wien Josef Taucher. „Durch smarte Transportlogistik beim Aushub – wir haben die Schiene genutzt und nicht auf LKWs gesetzt – wurden allein etwa 55 Tonnen CO2 eingespart“, erinnert Fida. „Seitdem sparen wir im Smart Campus täglich Energie: durch die intelligente Haustechnik, wie etwa die automatische Außenbeschattung, aber auch durch die Klimatisierung aus Grundwassernutzung oder die 10.000 energieeffizienten LED-Leuchten“, so Fida. Der Smart Campus kommt mit halb so viel Energie aus als herkömmliche Bürogebäude und ist ein Gebäude nach Passivhausstandard – eines der größten in Europa.

Sauberer Strom für Gebäude & E-Autos

Ein weiterer wichtiger Umweltbeitrag sind die Photovoltaik- und die Solarthermieanlage auf den Dächern der Wiener Netze-Gebäude. Allein heuer wurden 517 neue PV-Module aktiviert. Mittlerweile werden durch Photovoltaik jährlich rund 500 Megawattstunden (MWh) Strom produziert. Das entspricht dem Verbrauch von mehr als 200 Wiener Haushalten.„Der Strom wird gleich hier in Simmering am Standort unserer Unternehmenszentrale für den Betrieb der Bürogebäude und Werkstätten – aber auch zum Laden von Elektroautos verwendet“, erklärt Fida und weiter: „So sparen wir jährlich rund 130 Tonnen CO2 ein“. Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird bei den Wiener Netzen großgeschrieben: bis 2024 sind 346 Mio. Euro für Projekte eingeplant, die maßgeblich zu den Klimazielen beitragen.

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