Mai macht Bauen teuer

Im Mai 2019 gabe es in allen Bausparten Kostensteigerungen.

Der Baukostenindex (Basis 2015) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für Mai 2019 109,0 Indexpunkte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg von 1,4%, gegenüber dem Vormonat April 2019 stieg der Index um 1,0%.

Auch in den weiteren Bausparten wurden im Vorjahresvergleich für Mai 2019 steigende Baukosten verzeichnet. Im Detail erreichte der Index für den Straßenbau 109,7 Punkte und lag damit um 3,4% über dem Wert von Mai 2018 (+1,4% im Vergleich zu April 2019).

hierDer Brückenbau hielt bei 110,2 Indexpunkten (+0,8% zum Vorjahresmonat, +1,2% zum Vormonat). Die Kosten für den Siedlungswasserbau (108,9 Punkte) erhöhten sich um 2,5% gegenüber Mai 2018 und um 1,5% im Vergleich zu April 2019.

Eine wichtige Komponente der Baukostenveränderungen für alle Bausparten waren die neuen Kollektivvertragsabschlüsse einiger baurelevanter Branchen (z. B. Bau-, Zimmermeister- oder Malergewerbe), die seit 1. Mai 2019 gültig sind. Dadurch stiegen die Lohnkosten deutlich im Vergleich zum Vorjahr – mit +3,0% für die Gesamtbaukosten bzw. mit +3,2% für Baumeisterarbeiten.

Im Vorjahresvergleich schlugen sich stärkere Kostenanstiege bei bituminösem Mischgut vor allem in steigenden Straßenbaukosten nieder. Darüber hinaus erhöhten sich die Kosten für die Warengruppe „Betonfertigteile“ in allen Bausparten. Wie in den Vormonaten zeigten sich im Mai 2019 in den durch Stahl und Bleche geprägten Warengruppen weiterhin Kostensenkungen.

Detaillierte Ergebnisse und weitere Informationen zum Baukostenindex finden Sie hier

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