Hansgrohe SE baut Werk in Serbien

Der Armaturen- und Brausenhersteller errichtet in der Stadt Valjevo um bis zu 85 Millionen Euro ein Werk, in dem Ende 2023 Armaturen hergestellt werden.

Die Hansgrohe SE baut die Kapazitäten für Armaturen aus und investiert in ein weiteres Werk in Serbien. „Mit dieser Investition stärken wir unseren Fertigungsverbund in Europa“, sagt Hans Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Vorstands der Hansgrohe SE. „Sie ist Teil unserer globalen Fertigungsstrategie, damit Lieferketten und Transportwege kurz und sicher bleiben.“

Hansgrohe setzt bei seinen Produkten auf eine hohe Eigenfertigungskompetenz. „Das geplante Werk in Serbien wird unsere Kompetenz im Bereich Armaturen weiter stärken. Jetzt schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, insbesondere für den europäischen Markt, um nah beim Kunden zu sein.“

Tausend Jobs im Endausbau

In der Gemeinde Valjevo, etwa 100 Kilometer südwestlich von Belgrad, wird auf einem 130.000 Quadratmeter großen Gelände das Werk gebaut. In der Endausbaustufe sollen dort 1.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2023 geplant. Künftig sollen in Valjevo vor allem Produkte der Marke hansgrohe hergestellt werden.

Das bestehende Armaturenwerk in Schiltach konzentriert sich auf die Produkte der Designmarke Axor. Aktuell produziert Hansgrohe in Schiltach und Shanghai (China) Armaturen. Das Werk in Offenburg ist auf Kunststoffprodukte wie Brausen, Oberflächentechnologie und die Montage von Armaturen für Bad und Küche spezialisiert. Ebenso werden dort Kartuschen und Thermostate hergestellt. Weitere Werke hat das Unternehmen in Willstätt, Bad Bentheim (Deutschland), Wasselonne (Frankreich) und Atlanta (USA).

Insgesamt arbeiten für Hansgrohe weltweit 4.700 Menschen, davon mehr als 2.500 an den Standorten Schiltach und Offenburg/Willstätt. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 1,074Milliarden Euro

 

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