Engie: Reisinger geht

Engie trennt sich vom Gebäudetechnik-Chef Klaus Reisinger. Markus Colle tritt das Erbe an.

Klaus Reisinger, Geschäftsführer der rund 500-Mitarbeiter umfassenden Engie Gebäudetechnik GmbH, scheidet aus dem Unternehmen aus. Der 49-jährige Manager ist bereits freigestellt und steht bald für neue Aufgaben bereit. „Wir haben uns in gutem Einvernehmen getrennt“, erklärt Reisinger, der erst kürzlich den CCC-Award für vorbildliche Projektkultur erhalten hat. Das neue Engie-Gebäudetechnik-Führungsduo besteht künftig aus Jean-Marie Hubert, dem neuen französischem Holding Chef und Markus Colle, welcher bereits viele Jahre bei der Engie Gebäudetechnik tätig ist. Natürlich wird in der Szene viel spekuliert warum Reisinger den Hut nimmt, obwohl das Unternehmen im letzten Jahr deutlich zulegen konnte. Manche meinen, das sei ganz normal in Konzernen dieser Größe, andere mutmaßen, dass es unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Unternehmens gegeben habe. Dritte wiederum meinen, dass Reisinger noch besser zu den Planern als zu den Ausführenden passt. Es gibt übrigens auch erste Spekulationen, dass Reisinger zu seinem früheren Arbeitgeber, dem Planungsbüro Allplan zurückkehren könnte, wo er bis 2015 als Geschäftsführer fungierte. Er selbst kommentiert die Dinge nicht und gönnt sich einmal zwei Monate Auszeit, dies hat er auch seiner Familie versprochen. Danach werden wohl auch Headhunter über seine Zukunft nachdenken.

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