Der Dauerhafte

Rudolf Donner managt seit nunmehr zehn Jahren die Geschicke von Uponor Österreich. Wie er tickt, was ihm wichtig ist und was er aus der Pandemie gelernt hat erzählt er im Building Times-Interview.

Rohre, Fittings und Installationsmaterial gehören zu Rudolf Donner wie seine Wanderschuhe. Er ist seit mehr als zehn Jahren Geschäftsführer von Uponor Österreich. Davor war der seit mittlerweile 33 Jahren in der Branche präsente Manager bei Pipelife, bei Ideal Standard und Kaldewei. Er ist alter Hase des Geschäfts, das Uponor hierzulande mit Systemen für die Heiz- und Kühlsysteme, Trinkwasserinstallationen und Nahwärmeversorgung macht. Der börsennotierte finnische Konzern erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 1,136 Milliarden Euro, der vergleichbare Operating Profit betrug 142,7 Millionen Euro. Einen Teil davon steuert Donner und seine Mannschaft bei – mit ruhiger Hand und unspektakulär. Strategisch geschickt ist es ihm zuletzt gelungen mit Peter Köhlbichler und Michael Dorner die Flanken in Vorarlberg und Wien zu stärken. Mit Köhlbichler konnte er in Vorarlberg einen wirklichen Branchenkenner als Partner gewinnen. „Er konnte sein Knowhow und sein Netzwerk sofort einspannen und für unser Produkt gewinnen“, so Donner zufrieden. Die zweite Position betrifft Wien, wo seit Mitte März Michael Dorner an Bord gekommen ist. Auch bei ihm sei es so, dass er sich schon nach kurzer Zeit in den Zahlen bemerkbar mache. Im Exklusiv-Interview erörtert Donner, wie Corona gewirkt hat, wie der Kundenkontakt ohne Messen funktioniert und welche Maßnahmen für die verstärkte Etablierung der Bauteilaktivierung forciert werden kann.

INTERVIEW: Rudolf Donner

Building Times: Aktuell haben wir die Corona-Situation. Wie war das letzte Jahr aus Ihrer Sicht? Gab es eine Corona-Delle? Konnte diese wieder wettgemacht werden? Wie geht es da Uponor?

Rudolf Donner: Bei Uponor haben wir die gesamte Corona-Zeit bis jetzt hervorragend gemeistert – darüber freuen wir uns sehr. Vor allem in den ersten beiden Wochen nach dem ersten Lockdown ging der Auftragseingang zurück. Allerdings haben die beiden größten Baufirmen in Österreich ihre Mitarbeiter nach zwei Wochen wieder auf die Baustellen zurückgeholt. Das war für die ganze Branche ein sehr starker Indikator, dass es weitergeht – und dem war auch so.

Building Times: Das heißt, die Schockstarre war nur ganz kurz?

Rudolf Donner: Ja, von Anfang April 2020 an hatten wir mehr oder weniger ganz normalen Betrieb. Unter dem Strich hat das Geschäft sogar angezogen: Denn während der Pandemie und des Lockdowns hat die Bevölkerung sehr stark in das Eigenheim investiert. Glücklicherweise hat sich das bei uns auch bemerkbar gemacht.

Building Times: Richtig gut gestiegen oder durchschnittlich?

Rudolf Donner: Wie gesagt, wir hatten schon ein gutes Jahr 2020. Dieser Trend setzt sich bis jetzt auch im Jahr 2021 fort. Auf Grund von Rohstoffpreissteigerungen müssen wir allerdings, wie nahezu alle anderen Industriefirmen auch, zum 1. Juli unsere Preise anpassen. Das bewirkt, dass sehr viele Kunden noch Produkte zum Alt-Preis nachfragen, weshalb wir ein unheimlich starkes erstes Halbjahr haben. Wir gehen aber nicht davon aus, dass diese Dynamik in der zweiten Jahreshälfte anhält. Wir werden meiner Einschätzung nach zurückkehren zur Normalität. Es könnte sogar sein, dass wir eventuell mit einer kleinen Delle Rückgang rechnen müssen. Letztendlich muss ja das im ersten Halbjahr gekaufte Material auch zunächst einmal verbaut werden.

Building Times: Das sind also Vorzieheffekte?

Rudolf Donner: Ja. Denn die Produkte, die jetzt gekauft wurden, sind teilweise Vorziehkäufe durch unsere Installateure für jene Projekte, bei denen es Preisbindungen gibt. Die Materialien werden benötigt, um diese Projekte wirtschaftlich zu Alt-Preisen abwickeln zu können.

Building Times: Sehen Sie auch Lieferschwierigkeiten?

Rudolf Donner: Natürlich sehen wir die Rohstoffknappheit und letztendlich auch die Materialknappheit. Lieferschwierigkeiten hatten wir bislang allerdings im Großen und Ganzen keine. Selbstverständlich stellt uns die massive Nachfrage vom Markt manchmal vor Herausforderungen. Von Lieferschwierigkeiten würde ich aber nicht sprechen. Sie müssen bedenken, dass manche Kunden die doppelte Menge zu einem normalen Monatsbedarf bestellen – das ist in Sachen Budgetierung und Planbarkeit für jedes Unternehmen eine Herausforderung.

Building Times: Wie lange wird dieser Ausnahmezustand anhalten?

Rudolf Donner: Ich denke, dass diese massive Nachfrage von Juli an nachlassen wird. Im August/ September werden wir meiner Einschätzung nach zur Normalität zurückkehren.

Building Times: Und wie hoch werden die Preisanpassungen dann ausfallen?

Rudolf Donner: Bei uns bewegen sie sich zwischen etwas über 4 Prozent bis max. 9,8 Prozent.

Building Times: Uponor hat doch auch einige Schritte gesetzt, um mehr Präsenz am Markt zu zeigen. Das Vertriebsteam wurde in Österreich erweitert. Trägt dieser Schritt schon Früchte oder dauert das noch, bis sich diese Mitarbeiter in Zahlen bemerkbar machen?

Rudolf Donner: Grundsätzlich ist es bei neuen Mitarbeiten immer so, dass man mit einer gewissen Anlaufzeit rechnen muss. Man braucht ein gutes Gespür dafür, wer zu einem passt – und natürlich muss diese Person auch verfügbar sein. Da ist uns mit zwei Marktkennern ein guter Wurf gelungen.

Building Times: Ein Marktbegleiter hat sich gerade ein fesches Haus am Attersee gebaut. Uponor agiert ein wenig zurückhaltender, was das betrifft. Wieso ist das so und reicht das aus, die Kunden an der Stange zu halten?

Rudolf Donner: Wir suchen die Nähe zu unseren Kunden – aus meiner Sicht spielt es da eine untergeordnete Rolle, wie groß oder schick das Firmengebäude ist. Es hängt viel mehr davon ab, wie unser Zugang zu unseren Kunden ist, also zu den Installateuren, den Planern und dem Großhandel. Wir haben in Wiener Neudorf ein Büro mit einer sehr guten Infrastruktur. Vor allem aber sind wir in ganz Österreich mit unseren Spezialisten im Verkauf vertreten. Das ist für mich viel wichtiger.

Building Times: Es gab heuer keine Energiesparmesse. Wie wichtig sind Messen für Sie und für das Unternehmen? Was für Alternativen gibt es, um Handwerker und Ausführende zu erreichen?

Rudolf Donner: Am Ende des Tages ist es egal, wie die Messe oder die Plattform heißt. Es kommt auf die Kundennähe an. Viele Kunden konnten wir aufgrund der Ansteckungsgefahr vor allem am Anfang der Pandemie nicht besuchen. Bei einigen waren aber auch weiterhin persönliche Termine möglich, selbstverständlich unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Die gesamte Situation hat sich mittlerweile entspannt. Aber ich bin überzeugt, dass die ersten Events, ob Messe oder Zusammentreffen anderer Art, bei unseren Kunden sehr gefragt sein werden.

Building Times: Ein immer größeres Thema wird die Bauteilaktivierung. Ein Problem ist dabei, dass die Gewerke nicht wirklich eine Schnittstelle haben. Die Installateure arbeiten nicht gerne mit Bewährung, die Betonbauer nicht an den Rohren. Wie kann man das lösen? Was braucht es hier für Know-how?

Rudolf Donner: Das ist ein sehr guter Punkt. Bei der Betonkernaktivierung ist diese Gewerke-Trennung ein sensibles Thema. Da benötigt es aus meiner Sicht wirklich Spezialisten – und die gibt es am Markt. Wir arbeiten zum Beispiel mit der Firma FHM, die auf Uponor spezialisiert ist. Mit dieser Firma werden Projekte mit Betonkernaktivierung oder Industrieflächenheizungen umgesetzt. Sie kennen das Material und auch das Gewerk als solches bestens.

Building Times: Wo liegen die größten Schwierigkeiten?

Rudolf Donner: Ein wichtiges Thema bei der Betonkernaktivierung sind oft die Bauabschnitte. Hier kommt es in der Bauphase oder bereits in der Planung öfters zu Missverständnissen, was die Ausführung betrifft. Da kann ich nur an die Fairness appellieren: Denn je genauer ich im Voraus die Bauabschnitte kenne, desto besser kann ich planen und anbieten. Ich nenne mal ein Beispiel: In der Planung sagt der Bauherr, dass Bauabschnitte bis zu 400 m² in einem Stück gelegt werden können. Dann stellt sich in der Baudurchführung heraus, dass nur weniger als 200 m² möglich sind. Das macht die Sache dann natürlich schwieriger, auch in der Kommunikation. Hier wünsche ich mir eine intensivere und bessere Planung und Vorbereitung, damit sich solche Herausforderungen frühzeitig klären lassen.

Building Times: Das heißt, Sie sehen den Planer gefordert?

Rudolf Donner: Ja, den Planer und auch den Auftraggeber. Es muss ehrlich gesagt werden, wenn es mehrere Bauabschnitte gibt.

Building Times: Ein großes Thema ist aktuell auch Hygiene, vor allem was die Hygiene-Raumluft betrifft. Wird Ihrer Meinung nach die Wasserhygiene vielleicht ein wenig unterschätzt?

Rudolf Donner: Das würde ich so nicht sehen. Ich denke, dass auf der einen Seite von der Industrie sehr viel gemacht wird zum Beispiel die Installation in Ringleitungen oder der Einsatz von automatischen Spülstationen. Beides hilft, Stagnationen zu vermeiden. Das heißt, das Wissen ist grundsätzlich da. Wo ich noch eine Lücke sehe, ist, dass dieses Wissen transferiert wird in die Ausführung.

Building Times: Das kostet aber mehr, oder?

Rudolf Donner: Ringinstallationen sind natürlich ein wenig teurer als andere. Aber nur so schaffe ich es auch, Hygienerisiken wirkungsvoll zu vermeiden. Diese Installationsart ermöglicht nicht nur geringe Leitungsquerschnitte und Wasserinhalte, sondern auch das komplette Durchspülen des Stockwerks-Leitungssystems von jeder Entnahmestelle Der Leitungsinhalt wird bei jedem Zapfvorgang komplett ausgetauscht.

Building Times: Braucht es auch in der Normung Nachjustierungen?

Rudolf Donner: Hier wird gerade in einer Arbeitsgruppe, in der auch Uponor mitarbeitet, an der Ö-Norm B2531 gearbeitet, um im Sinne der „ungewollten Erwärmung des Trinkwassers in Trinkwasser-Installationen“ die Temperierung des Trinkwassers in den Griff zu bekommen. Meiner Ansicht nach ist es extrem wichtig, dass das, was später auf dem Papier steht, dann auch in der Praxis umgesetzt wird – ganz im Sinne unserer wichtigsten Ressource. Zudem gibt es das Forum Wasserhygiene, welches ich sehr gut finde. Ich glaube, alle Branchenakteure müssen gemeinsam und konsequent an dem Thema Normung arbeiten, um Installateure und Bauherren von der Bedeutung dieses Themas zu überzeugen.

Building Times: Ein Problem, das Installateure aktuell haben, ist der Facharbeitermangel. Glauben Sie, dass die jungen Leute eher in anderen Branchen ihre Zukunft sehen? Wie würden Sie argumentieren, wenn Sie zum Beispiel Ihren Neffen für die Gebäudetechnik begeistern wollen?

Rudolf Donner: Manchmal bin ich ja selbst überrascht, dass wir in unserer Branche einen derartigen Mangel an Fachkräften haben – denn ich kenne wenig andere Branchen, die so zukunftssicher sind wie die Gebäudetechnik oder die Installationsbranche. Es wird immer Gebäude geben und es wird immer das Medium Wasser geben. Deswegen ist für mich die Installationsbranche wirklich eine der besten und zukunftssichersten Branchen überhaupt. Ich denke, das müssen wir der Jugend vermitteln. Dazu zählt auch, dass der Installateur viel mehr ist als „nur“ ein Klempner, der mit der Rohrzange arbeitet. Natürlich gehört das zu den Basics, um das Fach zu verstehen. Aber später kommen viele weitere Aufgaben hinzu, weit über Rohre oder Fußbodenheizungen verlegen hinaus. Alles in allem also eine unheimlich spannende Branche mit großem Zukunfts- und Innovationspotenzial.

Building Times: Erwarten Sie hier dann auch von Branchenvertretern mehr Engagement, was das Thema betrifft?

Rudolf Donner: Ich glaube, wir alle haben die Bedeutung des Themas erkannt. Wir alle haben erkannt, dass es einen „Gap“ gibt beim Nachwuchs – also einen Fachkräftemangel. Ich würde nicht sagen, dass ich mehr erwarte. Ich persönlich nutze jede Gelegenheit, um unsere Branche vor den Vorhang zu stellen und ich gehe davon aus, dass das auch meine Kollegen machen. Das ist auch notwendig. Aber man kann wahrscheinlich nie genug machen.

Building Times: Die Wirtschaft im Allgemeinen ist ja von einer Digitalisierungswelle ergriffen, auch aufgrund von Corona. Ist dieser Hype auch bei Ihnen schon angekommen, was die Verarbeitung von Rohren betrifft oder bleibt das noch eine analoge Geschichte?

Rudolf Donner: (lacht) Das finde ich sehr charmant, muss ich sagen. Aber ja: Die Digitalisierung ist ja auch bei den Rohren angekommen. Um jetzt einfach aus dem eigenen Stall zu sprechen: Wir haben beispielsweise auf allen unseren Fittings für Trinkwasserinstallationen einen QR-Code, über den sich der Verarbeiter mit dem Smartphone alle notwendigen Daten zu diesem einen speziellen Fitting herunterladen kann. So gesehen ist das Thema bei Uponor schon lange angekommen. Ansonsten ist die Digitalisierung ja ein viel genutztes Schlagwort derzeit. Wahrscheinlich gibt es niemanden, der sich mit diesem Thema nicht auseinandersetzt – dazu hat uns ja auch die Pandemie mehr oder weniger gezwungen. Ich denke, da sind wir bei weitem noch nicht am Ende.

Building Times: Viele sprechen auch über BIM. Sind die Installateure auch schon bereit dafür, als ausführende Gewerke? Was ist Ihr Gefühl dabei?

Rudolf Donner: BIM ist beim Planer angekommen, dort ist es definitiv ein Thema. Ich würde auch sagen, dass es beim Großinstallateur angekommen ist, bei den kleineren und mittleren Installateur- Betrieben hingegen noch nicht. Auch Uponor setzt selbstverständlich auf BIM-Lösungen – wir sind hier sehr gut gerüstet. Ich bin technisch, das gestehe ich ein, nicht im absoluten Detail drinnen, aber es gibt auch BIM-mäßig verschiedene Plattformen, da gibt es auf der europäischen Ebene noch verschiedene Diskussionen, welche die richtige Plattform ist und in welche Richtung es gehen wird.

Building Times: Welche Tools werden bei Uponor genutzt?

Rudolf Donner: Wir bündeln aktuell alle Uponor BIM-Lösungen auf einer leistungsfähigen Plattform. Planer finden hier die gesamte Produktbibliothek, dazu intelligente Tools für die Planung mit Revit sowie umfassende Serviceleistungen. Am Ende des Tages wird die Planung dadurch sicherer, einfacher und besser. Die Plattform wird auch in Österreich noch in diesem Jahr live gehen.

Building Times: Vor rund zwei Jahren wurde eine neue Fitting-Generation präsentiert. Wie ist dieses Produkt am Markt angekommen?

Rudolf Donner: Die neue Fittinggeneration S-Press Plus ist zur Gänze angekommen, die Einführung hat sehr gut funktioniert, auch der Wechsel vom Vorgängerprodukt. Das Produkt läuft sehr gut am Markt, natürlich nicht zuletzt durch Vertriebsleistung unseres gesamten Uponor-Teams. Ausschlaggebend ist auch hier die Kundennähe, die sicherlich eine unserer Stärken ist. Diese macht es uns möglich, auch neue Kunden mit dieser Fitting-Generation zu gewinnen.

Building Times: Uponor hat sich in Europa neu aufgestellt, mit einem starken Mann. Hat sich dadurch für Österreich etwas geändert?

Rudolf Donner: Defacto nicht, vor allem, was unser Team in Österreich betrifft. Ich hatte schon erwähnt, dass wir in Österreich unser Team ausgebaut haben. Das Einzige, das sich verändert hat ist, dass ich jetzt an Gerrit Schmidt berichte und nicht mehr an Goran Kovacev. Letztendlich ist das nur eine „Verschiebung“ im Berichtswesen, um einfach auch hier mehr Struktur hineinzubringen und bis zu einem gewissen Grad den Workflow innerhalb des Konzerns zu erleichtern.

Building Times: Und wie eigenständig agiert hier Österreich?

Rudolf Donner: Wenn ich es aus meiner Brille sagen darf: sehr eigenständig. Jeder ist froh, wenn er einen „Sparrings-Partner“ hat und wir haben mit Gerrit Schmidt ein unheimlich gutes Einvernehmen. Am Ende des Tages gehen wir aber in Österreich unseren Weg, natürlich abgestimmt mit dem Konzern. Wir haben eine Konzernstrategie für alle Units. Da gehört auch Österreich dazu. Aber innerhalb dieses Rahmens bewegen wir uns eigenständig.

Building Times: Sie haben sich einmal für modernere Arbeitsbedingungen ausgesprochen und auch eine 4-Tage-Woche gutgeheißen. Stimmt das und wie handhaben Sie das bei Uponor?

Rudolf Donner: Da hat uns die Pandemie ja einiges gelehrt. Ich gestehe ein: Ich war vor der Pandemie, was Home- Office betrifft, ein wenig skeptisch. Ich selbst habe da auch dazu gelernt. Am Ende des Tages hat es viel mit Vertrauen zu tun.

Building Times: Das ist jetzt gestiegen, oder?

Rudolf Donner: Ich kann mich noch sehr gut erinnern: Anfang März 2020 habe ich begonnen, die gesamte Mannschaft mit Laptops und Firmen-Handys auszustatten, mit 16. März waren wir alle vom einen auf den anderen Tag im Home-Office. Das war für mich persönlich eine sehr spannende Zeit, weil natürlich keiner von uns wusste, wie sich das auf die Arbeit auswirkt. Da bin ich sehr stolz auf das gesamte Team – es hat kein Kunde gemerkt, dass wir nicht im Büro waren. Von daher war das für mich eine sehr, sehr positive Erfahrung. Was so viel heißt, dass wir eventuell, das lasse ich jetzt noch offen, über Home-Office in der Zukunft durchaus nachdenken werden.

Building Times: Die 4-Tage-Woche wäre ein weiterer Schritt?

Rudolf Donner: Ich persönlich könnte mir das auch vorstellen, aber das funktioniert nur, wenn es in einer gewissen Art und Weise in der Branche gelebt wird. Denn wir möchten ja für unsere Kunden da und erreichbar sein. Das ist eines unserer obersten Credos und muss auch entsprechend organisiert sein. Einen Gedanken ist es allemal wert.

Building Times: Sie sind seit zehn Jahren Geschäftsführer?

Rudolf Donner: Ja, seit zehn Jahren bin ich Geschäftsführer.

Building Times: Wann ist das Jubiläum?

Rudolf Donner: (lacht) Am 1. Juni. (lacht weiter). Da muss ich eines dazu sagen: Am 1. Juni sind es elf Jahre, dass ich bei der Firma bin. Die Geschäftsführung habe ich dann im Februar 2011 übernommen. Also das 10-jährige Jubiläum, auf das Sie anspielen, ist bereits gewesen.

Building Times: Und in der Zukunft? Wo sehen Sie Uponor und auch Ihre Position in der Zukunft? Was wollen Sie noch bewirken im Unternehmen?

Rudolf Donner: Das große Stichwort heißt Weiterentwicklung. Ich denke, wir haben hier noch viel Potenzial. Auch unsere Strategie haben wir klar hierauf ausgerichtet. Einen ganz wesentlichen Schritt haben wir mit der Neubesetzung von zwei weiteren Positionen gemacht, vor allem natürlich im Außendienst. Das Ziel ist ganz klar auf Wachstum gerichtet – und das Potenzial ist da. Das stimmt mich auch froh, denn ich bin nach 33 Jahren so gut in der Branche verankert, ich liebe Uponor. So gesehen, steht für mich ausschließlich das Weiterentwickeln der Unit in Österreich im Fokus.

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