PV boomt in Salzburg

Salzburg will 2050 klimaneutral sein – die Bevölkerung zieht mit. Besonders gefragt sind Photovoltaikanlagen, gefolgt von Holzheizungen.

Bereits mehr als 1.500 Salzburger haben heuer um Unterstützung für einen Umstieg auf eine alternative Energieform an, das sind bereits um 50 Prozent mehr als vergangenes Jahr, führend dabei: die Errichtung von Holzheizungen (467), gefolgt von Wärmepumpen (279) und Photovoltaikanlagen (274 Ansuchen). Aber auch Anschlüsse an Fernwärme sowie thermische Solaranlagen (46) liegen im Trend. Insgesamt stellt das Land Salzburg dafür pro Jahr 3,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Gerade die Wärmeversorgung von öffentlichen und privaten Gebäuden ist ein sehr wichtiger Teil im Klimaschutz und in der Ressourcenschonung. „Hier haben wir von Landesseite her einige Lenkungsmöglichkeiten. Daher haben wir heuer 3,4 Millionen Euro an Budget nur für die Energieförderungen zur Verfügung gestellt“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Das Land Salzburg hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral, energieautonom und nachhaltig zu sein. Das bedeutet: Null Prozent Treibhausgas-Emissionen und 100 Prozent Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen. „Wir haben noch ein großes Stück an Arbeit vor uns“, so Schellhorn.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben