Meereshaus tankt Sonnenstrom

Spektakuläre Montage mit 360 Grad Wien-Blick: Wien Energie errichtet auf dem Haus des Meeres eine neue Photovoltaik-Anlage mit bifazialen Modulen.

Am alten Flakturm in Wien Mariahilf, der nun das Haus des Meeres beherbergt, wird auf 56 Meter Höhe ein Solardach aus 202 Photovoltaik-Modulen errichtet. Das Besondere am neuen Solardach: Die speziellen „bifazialen Glas-Glas-Photovoltaik-Module“ erzeugen Strom nicht nur von oben – sondern auch von unten. Auf 800 Quadratmetern entstehe hier ein Solardach, das zusätzlich durch indirekte Sonneneinstrahlung aus der Umgebung Strom erzeuge, so Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie. „So etwas ist einzigartig in ganz Österreich. Durch den Einsatz der neuen Spezial-Module rechnen wir hier an diesem Standort mit bis zu zehn Prozent mehr Ertrag“, sagt Strebl.

Wien Energie kümmere sich nicht nur um die Errichtung, sondern auch den Betrieb der Anlage. Insgesamt erbringt die Photovoltaik-Anlage eine Leistung von mindestens 63 Kilowatt-Peak – die Unterseite, deren tatsächliche zusätzliche Leistung im Live-Betrieb erstmals getestet wird, noch ausgenommen.

Der Umbau am alten Flakturm dauert bis zum Frühjahr 2020 und schafft rund 3.000 Quadratmeter neue Nutzfläche. Die Photovoltaik-Anlage dient dabei nicht nur als Sonnen-Kraftwerk, sondern auch als Schattenspender für das Café. Die bifazialen Module produzieren auf beiden Seiten Energie und nutzen damit zusätzlich die indirekte Sonne aus der Umgebung – vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang.

 

 

 

 

 

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