Sozial und bauteilaktiviert

Der soziale Wohnbau MGG22 im 22. Bezirk in Wien setzt auf Bauteilaktivierung.

In Stadlau angebunden an U- und S-Bahn, wurde der erste mehrgeschoßige, soziale Wohnbau mit Bauteilaktivierung Wiens – MGG22 in der Mühlgrundgasse im 22. Bezirk – seinen Nutzern übergeben. Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) mietete sich sogar selbst ein in einer Wohnung im Objekt 7. „Wir wissen, dass die Bauteilaktivierung funktioniert, aber in Gesprächen mit den Bauherren entstand bei uns die Idee, dass wir so etwas wie eine Musterwohnung brauchen, in die wir Bauträger, Planer und Architekten einladen können, damit sich diese von den positiven Effekten der Nutzung der Speichermasse Beton live vor Ort überzeugen können“, so Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ.

Das Interesse an dem Wohnbau sei groß gewesen, so der VÖZ, und sorgte auch für Beachtung außerhalb Österreichs. Anlässlich der Eröffnung reiste eine 25-köpfige Delegation aus München im Rahmen einer Stadtratsreise unter der Leitung von Bürgermeister Manuel Pretzl an, um sich vor Ort selbst ein Bild über diese Art der Energieeffizienz im geförderten Wohnbau zu machen. Die Delegation aus München sei begeistert gewesen.

Am dreigeteilten Bauplatz stehen zehn Häuser mit insgesamt 160 Wohnungen. Der erste Teil wird vom gemeinnützigen Bauträger Neues Leben (Architekten Thaler Thaler) bespielt, der zweite von Architekt Alfred Charamza und auf dem dritten stehen Norbert Mayrs beide Häuser (Sophie und Peter Thalbauer Architekten). Harald Kuster plante das komplette Energiekonzept.

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