Kleines Stegersbacher Güssing

Nach Güssing erhält auch Stegersbach ein Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energie.

In Güssing gibt es seit 1996 das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie. Das Zentrum agiert als Dachorganisation für alle energierelevanten Aktivitäten in der Region und entwickelt nachhaltige und kommunale Konzepte zur Energieeinsparung sowie zur Nutzung und Erzeugung von erneuerbarer Energie.

Irgendwie ähnlich, kleiner, aber digital auffrisiert, klingt das Ansinnen des Unternehmers Andreas Schneemann. Er lud kürzlich nach Stegersbach zum Spatenstich für das Projekt solar.one das sich als Kompetenzzentrums für innovative, digitalisierte Erneuerbare Energiesysteme versteht.

Konkret entsteht auf einem 1,5 ha großen Areal in Stegersbach jedenfalls ein Gebäude, das alle wesentlichen Umwelt- und Energieanforderungen erfüllen soll. Mit insgesamt 180 kWp Photovoltaik am Dach, in der Fassade und in Carports mit Dachbegrünungs-Lösungen, nachhaltiger Wärmeversorgung, Bauteilaktivierung, Speicherlösungen, Gebäudeleittechnik, E-Ladeinfrastrukturen und ansprechendem Design, soll ein einzigartiges Vorzeigeobjekt geschaffen werden. Die Fertigstellung des Gebäudes mit einem Investitionsvolumen von rund 2,6 Millionen Euro ist für Herbst 2020 geplant. Es gibt zwar schon einige Mieter, es sei aber noch Platz um eine möglichst umfassende Kompetenz in der Entwicklung „digitaler erneuerbarer Energiesysteme“ zu erreichen.

Die Landespolitik frohlockt. „Ich bin stolz darauf, dass dieses Kompetenzzentrum hier in Stegersbach entsteht, weil es weit über Landes- und Bundesgrenzen hinaus die technische Innovationskraft der Region und des Burgenlandes weiter bekannt machen wird“, erklärte der Landesrat Heinrich Dorner anlässlich des Spatenstichs.

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