Bodenfirma teilt Klimaerfahrung

Nach seiner Mission Zero will das Bodenbelagsunternehmen Interface die Erfahrungen teilen, die es aus den ersten 25 Jahren Nachhaltigkeit gezogen hat.

Bei ihrem Start vor 25 Jahren schien die Mission Zero noch eine Mission Impossible zu sein. Das habe Interface jedoch nur noch stärker motiviert, seine selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, so das Unternehmen. Nun erklärt das Bodenbelagsunternehmen seine Mission Zero für erfolgreich, denn seit diesem Jahr sei jedes Interface Bodenbelagsprodukt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg CO2-neutral.

Die Mission wurde 1994 von Firmengründer Ray Anderson ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Bis 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch das Unternehmen vollständig zu vermeiden. Diese Vision erforderte deutliche Veränderungen des Unternehmens, der Produkte und des Geschäftsmodells. In den vergangenen 25 Jahren konnte Interface laut eigenen Angaben Verbesserungen bei allen wichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen sowohl intern als auch in der gesamten Lieferkette verzeichnen. Zudem kompensiert man die verbleibenden Emissionen durch den Erwerb von Emissionszertifikaten aus geprüften Klimaschutzprojekten.

Die gesammelten Erfahrungen und Lehren, die Interface aus der Mission Zero gezogen hat, teilt der Bodenbelagshersteller jetzt mit anderen Unternehmen in einem veröffentlichten Leitfaden für nachhaltiges Wirtschaften „Lektionen für die Zukunft“. Das Unternehmen hat sich nun aber einem neuen Nachhaltigkeitsprogramm „Climate Take Back“ verschrieben, das eine Umkehr der globalen Erwärmung bewirken soll. Den ersten Meilenstein setzte Interface mit dem Teppichfliesen-Prototypen Proof Positive, der einen negativen CO2-Fußabdruck aufweist und somit einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Dafür hat Interface ein Material kreiert, das Kohlenstoff langfristig speichert.

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