Steinbacher zieht Jahresbilanz

Der Dämmstoff-Spezialist Steinbacher zieht eine positive Jahresbilanz, was 2019 betrifft.

Trotz beginnender Corona-Krise konnte das Unternehmen das ganze Jahr seinen Umsatz annähernd stabil halten, während die Marktentwicklung leicht rückläufig gewesen sei. Der Grund dafür: Sanierungsquote und -beihilfe gingen zurück und wegen der steigenden Zahl an Neubauprojekten fehlten die Arbeitskräfte für die Sanierung.

Klimaschutz

Was das Thema Nachhaltigkeit betrifft, so ist der Betrieb bereits gut unterwegs. Seit Jahrzehnten würden bei der Produktion bereits keine Abfälle mehr anfallen, da konsequent über alle Produktgruppen hinweg recycelt wird. Besonders stolz ist Geschäftsführer Roland Hebbel auf seine PV-Anlage: „Mit unserer Photovoltaikanlage am Dach – mit 20.000 m2 das größte Sonnenkraftwerk in Österreich – produzieren wir unseren eigenen Solarstrom. Unsere Produkte werden also zu einem Großteil mit grünem Strom hergestellt und sparen in Folge während ihrer 50- bis 70-jährigen Nutzung jeden einzelnen Tag Energie ein.“

Ausblick

Mit Blick auf die aktuelle Krise zeigt sich der Geschäftsführer zwiegespalten. Diese Ausnahmesituation würde zwar große Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft bringen, aber ebenso viele Impulse und Veränderungen mit sich, die nachhaltig positiv sein würden – gerade im Hinblick auf verstärkte Regionalität und Kreislauf-Denken. Zum Fachkräftemangel verkündet der Geschäftsführer folgendes: „Das Problem Fachkräftemangel haben wir inzwischen selbst in die Hand genommen, indem wir unseren Nachwuchs selbst ausbilden. Somit sind wir personaltechnisch derzeit gut aufgestellt und werden auch weiterhin das heimische Handwerk hochhalten.“

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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