ISH-Zeit im Bild

Wenn Frankfurt zur ISH ruft kommen Besucher aus der ganzen Welt um Innovationen, Emotionen und Evolutionen der rund 2.500 Aussteller aus den Sparten Heizung, Klima Lüftung und Sanitär zu begutachten.

Mit rund 200.000 Fachbesuchern ist die Messe der Platz, an dem sich in wenigen Tagen die ganz Branche trifft. Durch ihre Vielfalt ist die ISH das Auditorium für versierte Handwerker, ambitionierte Programmierer ebenso wie für anspruchsvolle Ästheten.

„Wir präsentieren Lösungen und nicht Produkte“ – dieses fast schon ewige Mantra war auf der diesjährigen ISH in Frankfurt immer wieder zu hören. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels tut die Industrie tatsächlich viel, um ihre Erzeugnisse möglichst einfach integrierbar und montagefreundlich zu machen. Das ist einer der großen Trends.
Ein zweiter Trend ist die Orientierung in der zunehmend digitalen Umgebung. Nicht nur Hersteller von Sensorik und Gebäudeautomation suchen das Netz der Netze, immer mehr werden sämtliche Komponenten und Teile der Gebäudetechnik mit Apps erklärt und in Systeme integriert. Die Vielfalt an digitalen Lösungen ist gewaltig und kein Installateur wird mittelfristig daran vorbeikommen sich mit der Anbindung von Netzwerkteilen zu beschäftigen.

Auch im Sanitärbereich wachsen die Welten langsam zusammen. Nach mehreren Jahrzehnten der Trennung zwischen Keramik und Armatur scheint diese Hürde überwunden. Zudem werde die Möblierung und Licht Teil eines Ganzen – die Individualität im Bad geht damit nicht ganz verloren, denn noch nie war die Vielfalt an Farben und Formen im Bad so groß wie heute.

Neben einer neuen frechen Buntheit sind die matten Töne in Grau, Weiß und Schwarz stark im Kommen. Zudem steigt der Komfortgrad mit reichlich Elektronik. Die Themen Nachhaltigkeit, Wartung und Reinigung schwingen vergleichsweise leise mit. Bei vielen Herstellern werden die Bäder zu Maschinenräumen – ein Trend, der sich auch in der Küche und Wohnzimmern beobachten lässt.

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