Fußbodenheizung wächst konstant

Der Markt für Fußbodenheizungen wuchs in Österreich auch im Jahr 2019 mit 2 Prozent konstant. Die Preise blieben trotzdem unter Druck, wie aktuelle Daten einer Marktstudie zu Fußbodenheizungen des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse zeigen.

Warme Füße sind für immer mehr Haushalte bei der Wahl ihres Heizungssystems offenbar ein entscheidender Faktor. Laut aktuellem Branchenradar Fußbodenheizungen in Österreich wuchs im vergangenen Jahr die Nachfrage um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Damit stieg der Anteil von Flächenheizungen in neu errichteten Eigenheimen auf 89 Prozent. In Eigentums- und Mietwohnungen wurde im Durchschnitt in etwas mehr als jeder dritten Wohneinheit (36 Prozent) eine Fußbodenheizung – zumindest teilweise, etwa in den Sanitärräumen – installiert. Der überwiegende Anteil der neu installierten Bauteilheizungen waren Nasssysteme. Trockensysteme und Elektrische Flächenheizungen (ohne Infrarotpaneele) verloren an Marktbedeutung.

Die gestiegenen Mengen machen sich bei den Preisen bemerkbar. Im Vergleich zum Jahr davor gaben die Verkaufspreise der Hersteller ein weiteres Mal um ein Prozent nach, obgleich sich die Herstellkosten nachweislich erhöhten. Damit stiegen die Umsatzerlöse nur moderat um 1,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf 74,2 Millionen Euro.

Hinweis: Der in der Tabelle skizzierte Ausblick für das laufende und kommende Jahr wurde vor der Ausbreitung von COVID-19 errechnet und ist aufgrund des gesetzlich normierten, wirtschaftlichen Shutdown, dessen Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar sind, mit großen Unschärfen behaftet.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

Keine Kommentare

Kommentar schreiben