Egger erzielt 2019/2020 stabiles Ergebnis

Corona-bedingt muss die Egger Gruppe leichte Umsatzverluste hinnehmen. Der Ausblick für das laufende Jahr ist positiv.  

Im Geschäftsjahre 2019/20 erwirtschaftete die Egger Gruppe einen Umsatz von 2.831,5 Millionen Euro (– 0,4 % zum Vorjahr) und ein Ebita von 424,4 Mio. Euro (– 0,1 % zum Vorjahr). Die Ebita-Marge liegt gleich zum Vorjahr bei 15,0 %. Die Eigenkapitalquote liegt mit 37,9 % über dem Vorjahreswert (36,8 %).

Nach einer sehr positiven Geschäftsentwicklung in den ersten elf Monaten haben Effekte der Corona-Pandemie diese leicht gedämpft. Dabei kam es aufgrund der unterschiedlichen Ausbreitung des Virus und der national dagegen gesetzten Maßnahmen zu regionalen Unterschieden in der wirtschaftlichen Auswirkung. Während es – über das gesamte Geschäftsjahr 2019/2020 betrachtet – in Westeuropa zu Umsatzrückgängen kam, konnten die Umsätze in Mitteleuropa leicht und in den osteuropäischen, amerikanischen und Übersee-Märkten zum Vorjahr teils erheblich gesteigert werden, so eine Pressemitteilung.

Die rund 10.100 Mitarbeiter haben im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem neuen Höchststand an Produktionskapazität von 8,9 Mio. m3 Holzwerkstoffe und Schnittholz beigetragen. Ebenso befindet sich die Egger Gruppe weiterhin in einer Phase sehr hoher Investitionstätigkeit und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Rekordsumme von 531,4 Mio. Euro investiert.

Optimistischer Ausblick

Trotz Unsicherheiten in den Prognosen zur Pandemie-Entwicklung und zu etwaigen weiteren Lockdown-Maßnahmen, geht man bei Egger von einer stabilen Entwicklung im Geschäftsjahr 2020/2021 aus. „Wenngleich manche der Produktions- und Absatzmärkte sich derzeit noch in der Krise befinden, zeichnen sich in den meisten Kernmärkten bereits positivere Entwicklungen und damit eine weitgehende Stabilisierung der Umsätze und Ergebnisse in nahezu allen europäischen Märkten und mit allen Produktbereichen ab“, so das Unternehmen.

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