Die BAU wächst weiter

Digitalisierung, Integration, Vernetzung und Smart Home sind Zukunftsthemen der BAU in München. Fast ein Drittel der Besucher sind Planer und Ingenieure.

Die Münchner BAU, die sich als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme versteht, hat im Jänner 2019 rund 20.000 m2 Messefläche mehr zu bieten. Neu hinzugekommen sind die Hallen C5 und C6, womit die Messe München auch die Gelegenheit ergriffen hat um ein wenig umzustellen. In der Halle C2 sind die Themen Licht und Smart Building gebündelt, in der C3 finden sich Aussteller des Segmentes Glas ein. Die Halle C5 widmet sich dem steigenden Portfolio Bau und IT und der Messtechnik. In den Hallen B6 und C6 sind die Bauchemie und die Bauwerkzeuge gebündelt. Und für Unternehmen, die Bodenbeläge und Zubehör bieten wurde mehr Platz geschaffen.

Damit ist es uns gelungen, die Warteliste etwas zu verkürzen, sagt der für die Bau verantwortliche Projektleiter Mirko Arend. Gegenwärtig stellen sich rund 400 Unternehmen um einen Messeplatz der Bau an, knapp die Hälfte davon stammt aus China. Rund 20 Firmen aus Österreich stehen derzeit in der Messeschlange. Fast hundert Unternehmen werden zwischen 14. und 19. Jänner ihre Produkte und Lösungen präsentieren, womit Österreich hinter Deutschland und Italien die Nummer 3 der Aussteller-Hitliste anführt. Noch dicker ist die Alpenrepublik bei den Besuchern präsent. 2017 kamen mehr als 12.000 Österreicher in die Weißwurst-Metropole, womit unser Land das größte Auslandbesucher-Kontingent stellt. Aus der Schweiz und Italien kamen je rund 5.500 Besucher, aus China nicht ganz 2.300. Insgesamt ist der Internationalisierungsgrad der Messe seit 2007 gewaltig gewachsen. Damals waren knapp 37.000 Besucher aus dem Ausland, 2017 zählte man mehr als 80.000 mehr als 32 Prozent Auslandsgäste.

Auch bei den Planern und Ingenieuren ist die BAU eine eigene Nummer. In den letzten zehn Jahren hat sich deren Besucherzahl auf über 67.500 fast verdoppelt. Damit sind rund 26 Prozent der Besucher Planer. Führend mit 37 Prozent ist das ausführende Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel mit etwa 30 Prozent.

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