Baumit wächst weiter

Der Baustoffriese steigert den Umsatz in Österreich auf 260 Millionen und bringt ein System zum Dämmstoff-Nageln in Beton.

„Der Jänner war wie ein guter März“, sagt Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH. Er sieht keine dunklen Wolken am Bauhorizont und rechnet auch 2020 mit gutem Absatz. Im Vorjahr steigerte Baumit in Österreich seinen Umsatz und rund 3,5 Prozent auf 260 Millionen Euro.

Damit ist der Heimmarkt samt den 20 Prozent Export nach Osteuropa immer noch der größte Umsatzbringer in der Baumit-Gruppe, die auch in Deutschland eine relevante Größe ist. Insgesamt ist Baumit in 25 Ländern aktiv und erwirtschaftete mit über 4.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro, was einem Plus von rund 4 Prozent entspricht. Baumit ist damit das Schwergewicht der Schmid Industrieholding, die insgesamt 6.300 Beschäftigte zählt und im Vorjahr 1,88 Milliarden Umsatz erwirtschaftete.

Damit das Wachstum weiter realisierbar ist, hat Baumit so wie jedes Jahr zum Start der Bausaison Innovationen im Gepäck. Darunter sind Putze für diverse Spezialanwendungen und der neue Dämmstoff-Klebeanker X1. Der Anker wird nicht mehr gebohrt, sondern wie ein Nagel in den Beton geschossen, was Bursik im Rahmen eines Pressetermins gleich selbst demonstrierte. Der Nagel wird mit einem Spezialgerät von Hilti rund drei Zentimeter in den Beton geschossen und hält bombenfest, so das Versprechen.

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