8.300 Arbeitsplätze mit Solarwärme-Ausbau

Eine Studie des Energieinstituts an der Johannes-Kepler-Universität zeigt, dass der Solarwärme-Ausbau 8.300 neue Arbeitsplätze schaffen könnte.

Der durch Covid bedingte Wirtschaftseinbruch und die Klimakrise erfordern Strategien, die zur Lösung beider Probleme beitragen. Die Verknüpfung von Konjunktur- und Klimapolitik ist somit unumgänglich. Wie diese Verknüpfung gelingen könnte, zeigt die kürzlich präsentierte Studie des Energieinstituts an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Die Studie zeigt, dass durch den Ausbau erneuerbarer Energien bis zu 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wobei allein der Solarwärme-Ausbau 8.300 Arbeitsplätze sichert. „Mit 300 Millionen Euro pro Jahr Investition in Solarwärmeanlagen kann das Bruttoinlandsprodukt um 600 Millionen Euro gesteigert werden, ein gewaltiger Konsumimpuls in schwierigen Zeiten“, so Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Bei Solarwärme bleibt rund 70 Prozent der Wertschöpfung in Österreich, wie die Studie zeigt.

Die nächsten 10 Jahre entscheidend

„Die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein, um den Wärmemarkt zu transformieren und zu dekarbonisieren. Wir werden bis 2030 solarunterstützte Heizsysteme für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie benötigen, da alle danach installierten neuen Systeme höchstwahrscheinlich auch 2050 noch in Betrieb sein werden“, erklärt Robert Kanduth, Obmann von Austria Solar. „In Österreich hat die Regierung mit dem Beschluss einer Klimamilliarde für die nächsten zwei Jahre samt einer Offensive für Solare Großanlagen bereits wichtige Weichen gestellt“, so Robert Kanduth. Jetzt gelte es, die Förderungen für den Ausbau erneuerbarer Energie als Konjunkturmotor zu nutzen.

Die Studie finden Sie hier.

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