Neue Norm für E-Sicherheit

Die mit 1. Jänner 2019 veröffentlichte Norm OVE E 8101 enthält Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen.

Für Sicherheit bei der Errichtung und dem Betrieb von elektrischen Anlagen zu sorgen, war eines der Hauptmotive zur Gründung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik – und das bereits im Jahre 1883. Vor 130 Jahren erschien die erste OVE-Sicherheitsvorschrift für elektrische Anlagen. Seither wurden die Errichtungsbestimmungen kontinuierlich adaptiert, um stets dem Stand der Technik zu entsprechen und höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten.

Mit 1. Jänner 2019 werden die gesamten Errichtungsbestimmungen nun in einem neuen Kompendium übersichtlich gefasst: Die neue Norm OVE E 8101 enthält Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen und dient zum einen dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten vor Gefahren und Beschädigungen im Zusammenhang mit elektrischen Niederspannungsanlagen. Zum anderen tragen diese Anforderungen zum Erhalt der ordnungsgemäßen Funktion solcher Anlagen bei. Die in der neuen Norm festgelegten Anforderungen gelten z. B. für Wohnungen und Wohngebäude, Gewerbe und Industrie, Bürogebäude, öffentliche Gebäude, landwirtschaftliche und gartenbauliche Anwesen, Fertigteilgebäude, Caravans, Baustellen, vorübergehend errichtete Anlagen, Marinas, Beleuchtungsanlagen im Freien, medizinisch genutzte Bereiche, PV-Anlagen, Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen sowie zugehörige elektrische Anlagen.

Die Veröffentlichung der OVE E 8101 erfolgte am 1. Jänner 2019. Bestellungen sind über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop möglich.

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