Alarm bei dicker Luft

Der Schulbeginn steht an. Die Luftqualität rückt angesichts von Corona in den Fokus. Magenta möchte mitmischen.

Im September füllen sich Kindergärten, Schulklassen, Uni-Hörsäle und Büros. Zur Minimierung des Infektionsrisikos bietet Magenta Telekom eine neue Lösung zur Überwachung der Luftqualität, die automatisch Alarm auslöst, wenn gelüftet werden soll, was insbesondere in der kalten Jahreszeit hilfreich ist.
Das sogenannte Condition Monitoring Device misst regelmäßig jene Faktoren, welche die Luftqualität in Räumen beeinflussen. Sobald ein festgelegter Grenzwert über- oder unterschritten wird, erfolgt ein automatischer Alarm per SMS oder Mail an einen vorab definierten Empfänger. Dieser informiert zeitnahe, dass gelüftet werden soll, denn die Verschlechterung der Luftqualität ist für Menschen erst ab einem späteren Zeitpunkt wahrnehmbar.

Wie Condition Monitoring funktioniert
Das Device für Condition Monitoring wurde gemeinsam mit dem österreichischen Startup one:solutions entwickelt und ist eine Anwendung aus dem Bereich des Internet of Things (IoT). Sensoren messen automatisch den Zustand der Raumluft – Werte wie Temperatur oder Feuchtigkeit. Die Messwerte werden an eine zentrale Stelle übertragen. Dort wird bei Über- oder Unterschreiten selbsttätig ein Alarm ausgelöst. Zudem werden alle Daten statistisch erfasst und können somit ausgewertet werden. Neben den Sensoren ist auch eine SIM-Karte von Magenta eingebaut. Mithilfe dieser funktioniert der Übertragungsprozess der ermittelten Werte vom Device zur Plattform über das – in Österreich flächendeckend ausgerollte – NB-IoT Netz (NarrowBand IoT) von Magenta. Über NB-IoT wird eine hohe Reichweite und lange Batterielebensdauer der Devices ermöglicht. Die Parameter, die für den gewünschten Messungsstandort erforderlich sind, können remote vom Monitor oder mobilen Endgerät angepasst und überwacht werden.

Einfach in Betrieb nehmen
Bei der Plug and Play Lösung von Magenta handelt es sich um eine Gesamtlösung aus Hardware, Konnektivität, einer Plattform und Service. Diese kann überall mit Schrauben, Magnet, Klebeband oder Rohrschelle montiert und auch wieder abgenommen werden. Bei der Konzeption der Lösung wurde auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit geachtet. Die Plug and Play Lösung ist bereits fertig vorkonfiguriert: Man nimmt sie einfach in Betrieb, indem man das Gerät ein paar Mal um seine eigene Achse dreht, bis es piepst. Und schon kann es die ersten Messdaten betreffend der Luftgüte übermitteln.

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