Kälte und der Blick in die Zukunft

Wie werden wir in Zukunft planen, bauen und leben – das waren die zentralen Fragen des bösch-Events „Megatrend Kälte“.

Die Walter Bösch GmbH & Co KG lud Mitte Mai zum Event „Megatrend Kälte“ nach Marchtrenk. Knapp hundert Entscheider aus den Bereichen Gebäudeplaner, Installateure mit Eigenplanung, Architekten, Hoteliers, Generalunternehmer und Energieversorger folgten der Einladung um den hochkarätigen Vortragenden zu lauschen.

Den Themenblock „Rahmenbedingungen & Politik“ eröffnete Christoph Matulla, Leiter Klimafolgen in der Abteilung Klimaforschung an der ZAMG. Kurzweilig und anschaulich verdeutlichte der Klimaforscher die zu erwartenden Temperaturanstiege und Hitzetage – für die Klimatisierung der Gebäude aus Komfortansprüchen, gesundheitlichen und arbeitsrechtlichen Gründen ein spannendes Thema.

Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtete im Anschluss daran Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria. Peter Kader (Efficient Energy GmbH) wiederum analysierte der die zukünftige Marktentwicklung.

Bauen & Praxis

Umsetzungsmöglichkeiten für Gebäude vom Einfamilienhaus bis hin zum Gewerbebetrieb zeigte Architekt Georg W. Reinberg auf. Die Anpassung der Bauweise an höhere Temperaturen und vermehrte Sonneneinstrahlung wurde durch interessante Projekte veranschaulicht. Mit dem Sachverständigen Horst Pichlmüller wurde dann der Bogen zur konkreten Praxis gespannt – inklusive der Schadensfälle, die bei falscher Ausführung auftreten.

Am Nachmittag wurde den Zuhörern Lösungen zu den erwarteten Anforderungen mittels Referenzen und Neuprodukten aus dem Hause bösch und SamCool präsentiert bevor dann in die Zukunft geblickt wurde. Timo Leukefeld präsentierte spannende Trends zum Thema „Intelligent verschwenden“ und zeigte Möglichkeiten neuer Geschäftsfelder und –ideen für Wohnungswirtschaft, Energieversorger usw.. Diese inspirierenden Ausblicke auf die Zukunft rundeten die gelungene Veranstaltung ab, die sehr viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer bekam.

„Wir als österreichisches Familienunternehmen sind darauf bedacht, nachhaltig zu wirtschaften – ohne dabei den Fokus auf die Zukunft zu verlieren“, zog Robert Grellet, Mitglied der bösch-Geschäftsleitung und Enkel des Firmengründers am Ende des Tages ein Resümee.

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