Siemens gibt sich Workplace-App

Siemens hat mit der weltweiten Einführung seiner Workplace-Experience-Lösung Comfy begonnen. Die App soll bis Oktober dieses Jahres an etwa 600 Unternehmensstandorten weltweit zur Verfügung stehen.

Die Lösung soll bis Oktober dieses Jahres an etwa 600 Unternehmensstandorten weltweit zur Verfügung stehen. Sie soll in einem ersten Schritt eine sichere Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützen und den Grundstein für ein agiles, zukunftsgerichtetes Arbeiten legen.

Die Comfy-App kombiniert Standort-, Nutzungs- und intelligente Gebäudedaten mit einer breiten Palette an Nutzeranforderungen, um die Belegschaft mit ihrer Büroumgebung zu vernetzen. Mehr als 100.000 Siemens- Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 30 Ländern erhalten Zugang zu dieser Anwendung. In der ersten Phase stellt eine vereinfachte Version die wichtigsten Informationen zu ihrem Standort zur Verfügung. Dazu gehören allgemeine und standortspezifische Updates zu COVID-19 sowie den jeweiligen Gesundheitsvorschriften.

Durch den Einsatz intelligenter Office-Technologien können wir unsere Arbeitsweise neu gestalten“, sagt Roland Busch, stellvertretender CEO und Vorstandsmitglied der Siemens AG. „Unsere Comfy-App unterstützt unser neues mobiles Arbeitsmodell, da die Mitarbeiter besser planen können, wann sie vor Ort im Büro arbeiten.“

 App für Temperatur und Licht

In der zweiten Phase des Rollouts können weitere Funktionen der Comfy-App hinzugefügt werden, um die Anwendungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz weiter zu verbessern. Die Mitarbeiter können dann bestimmte Räume und Arbeitsplätze reservieren, mithilfe von Karten durch Standorte und Campusse navigieren, Kollegen lokalisieren und für mehr persönliches Wohlbefinden sowohl die Temperatur als auch die Beleuchtung an ihrem Arbeitsplatz regulieren.

Es wird auch die Möglichkeit geben, ein Netzwerk von IoT-Sensoren der Siemens-Tochter Enlighted Inc. zu implementieren. Durch die Integration in Comfy lässt sich so die Belegung von Arbeitsplätzen, Räumen und Büros in Echtzeit abrufen. „Wir sind stolz darauf, dass Siemens als erstes Blue-Chip-Unternehmen seine Arbeitsplatzumgebungen weltweit mithilfe seiner eigenen Technologien digitalisiert“, freut sich Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate,die den Roll-out begleitet.

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