Verstärkte(r) Reflex

Wolfgang Burianek übernimmt neu geschaffene Führungsfunktion im Trade Sales – Alexander Sollböck dessen Aufgaben als Geschäftsführer von Reflex Austria GmbH.

Man kennt und schätzt sich, sagt Wolfgang Burianek. Er hat mit 1. Oktober die Geschäftsführung von Reflex Österreich an Alexander Sollböck übergeben. Was nicht heißt, dass Burianek künftig nicht mehr präsent sein wird. Er bleibt hierzulande als Ansprechpartner für den Großhandel am Ball. Zusätzlich dazu bekleidet der Manager künftig die neue Position „Key Account Manager International“ im Bereich Trade Sales, Vertriebskanal Handelsprodukte. Burianek übernimmt in dieser Funktion neben Österreich die Märkte Südosteuropa, außerdem Teile Osteuropas und Skandinaviens. Vorrangiges Ziel ist es, die Handelsbeziehungen in diesen Regionen weiterzuentwickeln und kontinuierlich auszubauen. „Das Potenzial dort ist riesig“, ist Burianek überzeugt. An ihm liegt es nun, den Anspruch von Reflex, die hohe Marktrelevanz in Deutschland und in Österreich auch in andere Märkte zu transferieren, in die Realität zu übertragen.

Seine Nachfolge als Geschäftsführer von Reflex Österreich übernimmt der ausgewiesene Branchenkenner Alexander Sollböck. Er verfügt unter anderem über ein hohes Maß an Erfahrung in den Bereichen Vertriebs- und Produktmanagement und soll die positive Entwicklung auf dem österreichischen Markt weiter vorantreiben. Sollböcks letzte Station vor seinem Wechsel zu Reflex war der Sanitärtechnikspezialist WimTec, wo er zuletzt die strategische Gesamtverantwortung für den Vertrieb in Österreich sowie in den Exportländern Schweiz und Südtirol innehatte. „Mein Auftrag ist klar definiert, es geht darum, weiteres Wachstum zu generieren“ und die Marktanteile von Reflex klar auszubauen, so Sollböck.

Der Fokus wird hier ganz klar auf das Projektgeschäft gelegt. Ziel ist es, die Präsenz in den Ausschreibungen zu erhöhen. Dass er seit vielen Jahren im Projektgeschäft tätig ist, kommt ihm da sicherlich entgegen.

Und natürlich das Produktportfolio der zur Winkelmann-Gruppe gehörenden Reflex und die Marke Sinus. Neben Ausdehnungsgefäßen, Druckhaltestationen, Nachspeisesystemen und Abscheidetechnik bietet Reflex auch Warmwasserspeicher und Heizungsverteiler, bei denen Sinus die Leistungspalette von 70 kW bis 9.100 kW abdeckt. Bei den Gefäßen sieht man sich hierzulande als Nummer 1, im Anlagenbau, wo mit Eder ein starker Mitbewerber präsent ist, ortet man noch Luft nach oben.

Burianek glaubt übrigens nicht, dass die Sparte Building Industry der Winkelmann Group am Ende der Fahnenstange angelangt sei. „Weitere Zukäufe werden kommen“, meint er. Dafür spricht auch die 2017 erfolgte Umfirmierung in Winkelmann Building+Industry, die eine Öffnung für weitere Zweige signalisieren soll. Derzeit umfasst die in mehr als 20 Ländern präsente Sparte 1.500 Mitarbeiter.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben