Schiefer erlebt Comeback

Rathscheck Schiefer Design- Dach will Sonnenenergie ins Haus bringen

Oftmals gerät bei einer Renovierung der meist beanspruchte Teil eines Hauses in Vergessenheit: Das Dach. Dabei ist eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Sanierung einfacher als gedacht: Das Schieferdach-System von Rathscheck Schiefer will grüne Energie ins Haus bringen und eine Lösung für Problemdächer liefern.

Die Montage erfolgt ähnlich wie bei einem Beton- oder Ziegeldach. Im ersten Schritt werden Profile quer zu den Sparren montiert. Der Handwerker muss nur die erste Schiene am Fuß der Dachfläche ausrichten – dann sorgen Metallverbinder mit Edelstahl-Federklammern für den gleichbleibenden 31-Zentimeter-Abstand zwischen den Schienen. Final werden dann nur noch die Schiefersteine in der Halterung fixiert. Gegenüber der seit Jahrhunderten bekannten traditionellen Verlegtechnik für Schiefer ist das neue System für den Handwerker rund 70 Prozent schneller zu installieren – und Bauherren sparen nicht nur Arbeitszeit, sondern durch eine geringere Überdeckung der Steine auch noch fast 50 Prozent Material.

Die Solarstromerzeuger befinden sich zwischen den rechteckigen Design-Steinen des Daches. Bereits 30 Quadratmeter integrierte Solar-Elemente genügen, um ein Einfamilienhaus mit Strom für den Eigenverbrauch (ca. 4 Kw) zu versorgen. Im Sanierungsfall soll das System auf dem vorhandenen Unterbau installiert werden können. Bei Altbauten sollen sich Beton- oder Ziegeldächer so innerhalb weniger Tage austauschen lassen.  Außerdem will die vorhandene Unterkonstruktion durch das halbe Gewicht der Schiefersteine deutlich entlastet werden.

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