Schandlos: Bad der Schande

Das Bad der Schande gehört einer Frau aus Wien 14. Die 1a-Installateure baten sie vor die Kamera.

Im Frühjahr suchten die 1a-Installateure im Rahmen eines österreichweiten Gewinnspiels Österreichs „Bad der Schande“. Ein etwas fragwürdiger Wettbewerb, der dennoch zahlreiche Einsendungen brachte. Personen aus ganz Österreich konnten mit Bildern ihres desolaten und in die Jahre gekommenen Bades an dieser Aktion teilnehmen und eine Komplettrenovierung ihres Bades gewinnen.

Österreichs „Bad der Schande“, das von der Online- und Fachjury gekürte Bad mit dem höchsten Sanierungsbedarf, befindet sich in Wiens 14. Gemeindebezirk. „Dieses Bad entspricht von der Ausstattung, von den Leitungen als auch vom Grundriss her keinesfalls mehr dem Stand der heutigen Ansprüche an ein Bad“, so die 1a-Installateure. Um den Gewinn, ein neues Bad, zu erhalten, wurde die Gewinnerin noch vor die Kamera gebeten. Es genügte den 1a-Installateuren nicht das grausliche Bad herzuzeigen.

Nach aktuellen Schätzungen der Bauwirtschaft ist jedes dritte Bad älter als 20 Jahre und damit dringend sanierungsbedürftig. Eine Schande ist das sicher nicht, sondern es zeigt bloß, dass nicht jeder dauern ein neues Bad kauft. Entweder weil es nicht so wichtig ist, oder weil es einfach finanziell nicht machbar ist.

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