Richtig heiß, die Überhitzung

Die sommerliche Überhitzung ist die größte Herausforderung im Bausektor So die Expertenbefragung ‚Zukunft Bauen‘.

Im Sommer wissen wir alle, dass die Klimaerwärmung real stattfindet: Die Höchsttemperaturen klettern immer höher, die heißen Tage werden immer mehr, und es gibt auch immer mehr Tropennächte. 2017 war das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen.
Wir alle wollen trotzdem behaglich wohnen, und das ist eine schwere Aufgabe für die Bau- und Immobilienbranche. Tatsächlich ist es die größte Herausforderung, wie die Expertenbefragung ‚Zukunft Bauen‘ von Jahr zu Jahr bestätigt. ‚Vermeidung sommerlicher Überhitzung‘ ist anhaltend eines der wichtigen Themen für die Befragten und deren Unternehmen. Mit der Spitzennote 1,36 ist das Ergebnis heuer besonders deutlich. Zudem hat sich die Bewertung klar vom Feld gelöst.

Mit deutlichem Abstand auf Platz zwei folgen ‚Leistbarkeit‘ und ‚Nutzung erneuerbarer Energie‘ mit den – faktisch gleichen – Noten 1,52 und 1,55. Während ‚Leistbarkeit‘ erst 2016, dafür gleich auf Rang zwei, eingestiegen ist, liegt ‚Nutzung erneuerbarer Energie‘ seit 2011 immer im Spitzenfeld. Das nochmals abgesetzte Hauptfeld beginnt mit zwei klassischen Bauthemen: ‚Umfassende Sanierungen von Gebäuden‘ (1,77) ist ebenfalls seit 2011 immer im Spitzenfeld, ‚Bauschäden vermeiden / minimieren‘ (1,79) lag beim Einstieg 2014 klar vor allen anderen Themen und hat sich in der Folge bei Note 1,8 eingependelt. Dort liegt heuer auch ‚Innenraumluftqualität‘ (1,79), die in dichten Räumen nicht nur ein Wohlfühlfaktor ist, sondern auch gesundheitlich bedeutsam.

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