Porr profitiert vom Bauboom

Der europaweite Bauboom sorgt für goldene Zeiten für die Baubranche. Das zeigen auch die Halbjahreszahlen der Porr.

Mit 7,6 Milliarden Euro weist der Baukonzern Porr einen Rekord-Auftragsbestand auf, ein Plus von 16,4 Prozent im Vergleich zum Vergleichszeitraum in Vorjahr. Zudem lag das Ebitda im ersten Halbjahr 95,4 Millionen Euro (+31,8 Prozent). Der Umsatz hingegen ging leicht auf 2,187 Milliarden zurück (-1,9 Prozent).

Die Produktionsleistung im ersten Halbjahr 2019 belief sich auf 2,497 Milliarden Euro und wuchs somit moderat um 1,6 Prozent. Abermals trugen die Business Unit (BU) 1 – Österreich, Schweiz sowie die BU 2 – Deutschland zum Leistungswachstum bei, während sich bei der BU 3 – International das Auslaufen einiger Großprojekte im Vergleich zum Vorjahr auswirkte. Mit einer Vollauslastung in allen Segmenten erzielten Österreich und Deutschland mit 70 Prozent erneut den Großteil der Leistung. Einen deutlichen Anstieg verzeichneten vor allem der Ingenieurbau Deutschland sowie Tschechien, die Slowakei und die Schweiz. Im Auftragsbestand finden sich Projekte in Österreich wie unter anderem die Wohnbauaufträge Geiselbergstraße in Wien oder das Q6 Nord in Graz-Reininghaus. In Rumänien, das sich zum neuen Heimmarkt entwickelt hat, kam der Design-Build-Auftrag für die Autobahn von Sibiu nach Piteşti hinzu. In Polen gewann die Porr das Büroprojekt Skysawa. In Norwegen wurde der Bau der 836 Meter langen Minnevika-Brücke akquiriert.

„Eine historisch einmalige Situation prägt im Moment den Bausektor. Mit einem Rekord-Auftragspolster bei der Porr sowie ungebrochen starker Nachfrage nach unseren Baudienstleistungen sehen wir dennoch einem schwierigen Marktumfeld entgegen. Unsere Märkte bieten aber langfristiges Potenzial“, kommentiert Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr, die Halbjahreszahlen.

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