Frauenthal spürt Margendruck

Der Preisdruck im Sanitär- und Haustechnikbereich trübt das Ergebnis der Frauenthal Gruppe.

Obwohl sich der Umsatz der Frauenthal Division Handel im 1. Halbjahr 2019 um 2,2 Prozent auf 292,3 steigerte, ist das Ergebnis nach Steuern ins Minus gerutscht. „Die Division Frauenthal Handel musste sich in einem stark umkämpften Markt mit anhaltend hohem Preisdruck behaupten“, kommentiert Erika Hochrieser, Finanzvorstand der Frauenthal Holding AG, die unter anderem die Sanitärhandelsriesen SHT und ÖAG umfasst. Das Ebitda reduziert sich vorwiegend aufgrund geringerer Deckungsbeiträge um -0,6 Millionen Euro, so das Unternehmen in seinem Halbjahresbericht. „Den zu erwartenden rückläufigen Markttendenzen und damit einhergehenden Überkapazitäten in der Branche begegnen wir weiterhin mit unserem strikten Kostenmanagement, Synergieoptimierungen sowie Verbesserungen der Ablaufeffizienz“, so Hannes Winkler, Vorstandsvorsitzender der Frauenthal Holding AG. „Gleichzeitig nutzen wir unsere Mehrmarkenstrategie im Vertrieb zur Differenzierung am Markt und setzen voll auf ein optimales Kundenservice.“

Der Umsatz der Frauenthal-Gruppe erhöht sich generell im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,6 Millionen Euro auf 467,4 Millionen Euro. Das Konzern-Ebitda zum 30. Juni 2019 beträgt 22,3 Millionen Euro (Plus von 2,8 Millionen Euro). Von dieser Steigerung sind 7,6 Millionen Euro auf die Erstanwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zurückzuführen, das Ebitda ohne erstmaligem IFRS 16 Effekt sinkt um -4,9 Millionen Euro. Der Rückgang sei vor allem auf die Division Frauenthal Automotive zurück zu führen, so das Unternehmen.

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