Pharmariese belebt die Seestadt

Das Pharmaunternehmen Takeda investiert rund 130 Millionen Euro in den Standort Wien. Gebaut wird in der Seestadt Aspern ein Forschungzsentrum für 250 Mitarbeiter. Der Entwurf dafür stammt von Love architecture.

Das Life Sciences-Unternehmen Takeda investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in einen technisch und ökologisch optimierten Neubau für die biopharmazeutische Forschung und Entwicklung in der Wiener Seestadt. Das ist die größte Investition in Forschung und Entwicklung seitens des Unternehmens in Österreich, das seit knapp 70 Jahren am Standort tätig ist. Takeda ist mit 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Pharma-Arbeitgeber Österreichs. Am neuen Standort in der Seestadt werden ab 2025 rund 250 Forscherinnen und Forscher tätig sein. Geplant wird das Gebäude von Love architecture.

TQB-Standard

Das Gebäude wird so konzipiert, dass es als Total Quality Building (TQB) zertifiziert werden kann. Das umfasst Ansprüche auf Barrierefreiheit und Komfort aber vor allem auch viele ökologische Gesichtspunkte – von einer ressourcensparenden Energieeffizienz und der Nutzung nachhaltiger Energiequellen bis zu Begrünungen und Gartenräumen, die im Stil des Takeda Gartens in Japan gestaltet werden. Dass das neue Gebäude ein Green Building wird, passt gut mit den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Wien zusammen.

Finanzpartner UniCredit Leasing

Finanziert wird der Bau von der UniCredit Leasing. Durch die Investition in den neuen Standort sichert Takeda Arbeitsplätze von hochqualifizierten Forscherinnen und Forschern und baut seine Expertise weiter aus. „Besonders freut es mich, dass es sich hier um ein nachhaltiges Gebäude handelt, denn das Thema Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsstrategie und unseres Kerngeschäfts“, sagt Christoph Nagel, CEO der UniCredit Leasing, die die Finanzierung in der Bank Austria Gruppe durchgeführt hat.

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