Loxone-Chefs sind weg

Die Gründer und Manager von Loxone sind seit 18. Juni für 100 Tage auf Strategieurlaub. Sie wollen den Weg zum Weltmarkt freimachen.

Die Gründer und Manager von Loxone, Martin Öller und Thomas Moser sind seit 18. Juni nicht mehr im Geschäft.Sie ziehen sich für exakt 100 Tage aus dem operativen Geschäft zurück und entwickeln ihre Vision für Loxone weiter. Damit alles reibungslos klappt, ist in den letzten Monaten ein Managementteam aufgebaut worden. Rüdiger Keinberger, seit 2017 dritter CEO im Bunde, führt die Geschäfte eigenverantwortlich weiter. „In den letzten zehn Jahren haben wir alle gesetzten Ziele erreicht. Nun geht es um die kommenden zehn Jahre. Um die Weichen für die Weltmarktführerschaft zu stellen, beginnt für uns nun eine 100-tägige Absenz vom operativen Geschäft“, so die beiden Smart-Homer.
Damit soll einerseits die Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter weiter gestärkt und die strategische Ausrichtung von Loxone neu definiert werden, erklärt Öller den Schritt. Sorge, dass während seiner und Mosers Abwesenheit etwas schiefgehen könnte, hat Öller nicht: „Bei uns ist Vertrauen in unsere Angestellten mehr als ein Lippenbekenntnis. Wir wissen, dass Loxone bei unserem Team in den besten Händen ist.“
Gerade in den vergangenen zwei Jahren sind zahlreiche wirtschaftliche Meilensteine gesetzt worden. Jährliche Umsatzsteigerungen von bis zu 47 Prozent, zuletzt etwa auch eine Investition von 7 Millionen Euro am deutschen Standort sowie die Eröffnung der Deutschlandzentrale in Baden-Württemberg. Die Zukunftsziele sind ambitioniert: Für 2020 strebt das Unternehmen 200 Millionen Euro Jahresumsatz an, zudem greift Loxone nach der Weltmarktführerschaft für Real Smart Homes.

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