Hilti legt deutlich zu

Der Schweizer Bautechnologiekonzern Hilti hat in sämtlichen Sparten und Regionen Steigerungen zu verbuchen. Doch auch hier ist der Ausblick verhalten.

In den ersten acht Monaten 2019 steigerte die Hilti Gruppe den Umsatz um 4,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro (rund 3,9 Mrd. Schweizer Franken). Eine deutliche Zunahme erzielte der Bautechnologiekonzern im Vergleichszeitraum bei Betriebsergebnis (+11,1%, 467 Mio. Euro) und Reingewinn (+11,2%, 336 Mio. Euro).

Und das, obwohl das wirtschaftliche Umfeld „aufgrund der politischen Spannungen auf internationaler und lokaler Ebene nicht einfacher geworden“ sei. „Die Marktdynamik hat insgesamt etwas nachgelassen, was sich in einem leichten Rückgang unserer Wachstumsraten bemerkbar macht“, erklärt CEO Christoph Loos.

Vor dem Hintergrund der lokalen Herausforderungen in einigen Ländern und der internationalen Auseinandersetzungen in der Handelspolitik rechnet die Hilti Gruppe mit einem zunehmend volatilen wirtschaftlichen Umfeld. Für das Gesamtjahr werden bei Umsatz und Profitabilität Wachstumsraten im mittleren einstelligen Bereich erwartet.

Stark zulegen konnte vor allem der Geschäftsbereich in Lateinamerika mit 9,4 Prozent, wozu vor allem die Erholung in Brasilien beitrug. Asien/Pazifik erzielte eine Zunahme um 4,7 Prozent, negativ beeinflusst durch ein schwieriges Umfeld in Hongkong und Korea. Heterogen präsentiert sich die Lage in der Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika (+2,8%): Während Russland und die osteuropäischen Märkte das Wachstum antrieben, blieb der Geschäftsgang in den Golfstaaten und der Türkei infolge der anhaltenden politischen Unsicherheiten schwierig.

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