Großer Rohrbruch im Pflegeheim

In einem vor gut zehn Jahren eröffneten Wiener Pflegeheim häufen sich seit geraumer Zeit Rohrbrüche. Sachverständige und Juristen suchen Ursache und Lösung.

In der Wiener Baumgasse 22 betreibt das „Kuratorium Fortuna zur Errichtung von Senioren-Wohnanlagen“ 18 Appartements für betreutes Wohnen und zwei Pflegestationen mit insgesamt 50 Betten. Das Haus wurde 2009 von der Gemeinn. Bau- u. Wohnungsgenossenschaft „Wien-Süd“ als sogenanntes Mehrgenerationen-Wohnprojekt fertiggestellt und beherbergt zusätzlich 34 Wohnungen.Die Furtuna hat seit einiger Zeit erhebliche Probleme mit der Gebäudetechnik. Konkret gibt es seit rund einem Jahr immer wieder Rohrbrüche.

Sachverständige haben festgestellt, dass die Rohre schadhaft sind. Die Fittinge und andere Verbindungsstücke konnten als Quelle des Schadens ausgeschlossen werden. Installiert wurden Mehrschichtverbundrohre eines namhaften Herstellers.„Einiges deutet darauf hin, dass die Betriebsführung einen maßgeblichen Einfluss auf die Rohrbrüche hat“, meint dazu der Anwalt Stefan Schermaier, der die Fortuna in dieser Angelegenheit vertritt.

Kurzum, die Rohre könnten aufgrund zu hoher Wassertemperaturen auf Dauer nicht den Anforderungen standhalten. Um das zu prüfen, wurden die Betriebstemperaturen der letzten sieben Jahre evaluiert und Übertemperaturen festgestellt, erklärt der Anwalt. Das in Kombination mit Chemikalien, wie Chlor und Chlordioxid, die zum Einsatz kommen, um einer Legionellenverseuchung vorzubeugen, könnte das Rohrmaterial vorzeitig zum Altern gebracht haben, meint ein Sachverständiger zu Building Times.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der kommenden Print-Ausgabe von Building Times.

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