Espresso beim E-Tanken

Die Ladung eines Elektroautos muss heute nicht mehr länger dauern als ein kurzer Kaffeegenuß. Das betonten Phoenix Contact, Smatrics und café+co bei einem gemeinsamen Treffen.

Bei der Entscheidung „E-Fahrzeug vs. Verbrenner“ schreckt viele Autofahrer immer noch die vermeintlich lange Wartezeit beim E-Tanken ab. Doch diese Zeiten sind eigentlich schon vorbei, wie nun die drei Geschäftsführer von Phoenix Contact, Smatrics und café+co bei einem gemeinsamen Treffen unterstrichen. Die Kombination von state-of-the-art Ladetechnologie und optimierter Lade-Infrastruktur macht den Lade-Vorgang so schnell wie Kaffeetrinken.

„Mit unserem High Power Charging kann man seinen Akku in nur drei Minuten für 100 Kilometer Reichweite laden“, sagt Thomas Lutzky, Geschäftsführer Phoenix Contact. Herzstück dieser neuen Technologie ist ein Hochleistungs-Ladestecker mit integrierter Kühlung, der eine Ladeleistung bis 500 kW ermöglicht. „Da ist der Kaffee noch heiß, wenn man weiterfährt“, so Lutzky. Ladezeit sei heute also eigentlich kaum mehr ein Thema – Elektroautos könnten technisch gesehen schon so schnell geladen werden, wie Verbrennerautos zum Tanken brauchen.

„Ladeleistungen bis 350 kW an unseren Ladestationen sorgen dafür, dass man nach einem schnellen Espresso bereits wieder weiterfahren kann“, betont auch Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer des E-Infrastruktur-Anbieters Smatrics.

Fritz Kaltenegger, Sprecher der Geschäftsführung café+co International Holding, definiert dabei aber auch Anforderungen für den gewerblichen Verkehr: „Der Ausbau des Fahrzeugangebots und die Verdichtung der Ladeinfrastruktur sind wichtige Elemente, damit unsere Zusteller insbesondere in der Stadt auf Elektromobilität umsteigen können. So können wir für eine umweltfreundliche Logistik sorgen.“

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