Erprobte Hochleistung

Im Donauturm Wien läuft seit nunmehr drei Jahren eine Heizungslösung von Hoval.

Mit insgesamt 252 Metern von der Basis bis zur Spitze ist der 1964 eröffnete Donauturm in Wien das höchste Bauwerk Österreichs. Das sich in 170 Metern drehende Restaurant und das Turmcafé auf 160 Metern Höhe wurden 2018 modernisiert, ebenso weitere Flächen im Erdgeschoß geschaffen. Bereits 2017 startete die Erneuerung der Turmtechnik. Unter anderem ersetzte eine neue Lösung von Hoval die in die Jahre gekommene Heizungsanlage. Im laufenden Herbstbetrieb baute der Hoval Partner-Installateur Ledermüller zwei Gasheizkessel Max-3 ein. Sie versorgen jetzt den Turm und liefern zudem die für die neuen Gastronomieflächen benötigte höhere Kapazität. Der Heizleistungsbedarf ist von 450 bis 500 kW auf 650 bis 700 kW gestiegen.
Die größte Herausforderung bei der Planung des Systems ergab sich aus der Höhe der zu beheizenden Flächen ganz oben: Denn pro zehn Höhenmetern verringert sich der Druck um 1 bar. Im Kesselraum ist daher ein Druck von 18 bar erforderlich, damit im Zentralgeschoß des Turms in 165 Metern Höhe die benötigten 1,5 bar Druck sichergestellt werden.

Da Standardkessel nicht auf so hohen Druck ausgelegt sind, wurde eine Systemtrennung installiert. Die beiden Max-3 Gaskessel liefern mit je 350 kW die erforderliche Leistung. Über einen Wärmetauscher wird die Energie in einen separaten Kreislauf übertragen. Hoval begleitete das Projekt für das außergewöhnliche Gebäude von der Berechnung der Anlage bis zur Abstimmung mit dem Partner-Installateur während der Ausführungsphase. „Das Heizsystem funktioniert reibungslos“, betont Claudia Pich, Unternehmenssprecherin des Donauturms. Seit der Inbetriebnahme im Oktober 2017 liegen das Kesselmanagement und die Wartung bei Hoval. Mithilfe der Steuerung TopTronic® lassen sich die beiden Kessel bedarfsgerecht regulieren. Über eine Online-Anbindung haben die Kundendiensttechniker die Möglichkeit des Fernzugriffs auf die Anlage.

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