Engie speichert und vernetzt

Engie kauft sich die Mehrheit am Schweizer Engie-Netzwerk-Spezialisten Tiko und hat damit das Sagen beim größten Echtzeit-Stromnetz Europas.

Drei Jahre des Wandels sind vorüber: Gas, erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind nun die drei Kernaktivitäten des Engie-Konzerns. Damit fühlt sich der globale Riese fit um sich führend in der wettbewerbsorientierten Energiewende zu etablieren. Die neue Investitions-Strategie konzentriert sich auf 20 Länder, darunter Österreich, auf 30 städtische Ballungsräume und auf 500 weltweit führende Unternehmen, um das Wachstum zu beschleunigen.

In der Schweiz hat Engie kürzlich zugeschlagen und hält seit kurzem die Mehrheit an der Schweizer Firma tiko Energy Solutions AG. Diese ging aus der Swisscom hervor und entwickelt mit 50 Mitarbeitern Lösungen für die Energiebranche. Seit dem Bestehen wurde das intelligente Speichernetzwerk tiko aufgebaut, das sich inzwischen zum größten intelligenten Echtzeit-Stromnetz in Europa entwickelt hat.

Das Netzwerk verbinden Stromabnehmer mit Produzenten. Zudem bietet tiko Endkunden in Kooperation mit dem Batteriehersteller sonnen GmbH auch PV-Anlagen und Speicherlösungen, die in das Netzwerk eingebunden sind.

Hierzulande ist Engie mit tausend Mitarbeitern in den Segmenten Industrie, Building und öffentlicher Sektor, präsent erklärt Jean-Marie Hubert, CEO von Engie Austria. Es gehe darum Kunden nachhaltige, kostenoptimierte Lösungen für den gesamten Lebenszyklus der Gebäude zu offerieren. „Wir bieten als Teil unserer CO2- neutralen Services Kältelösungen mit natürlichen Kältemitteln, Strom aus PV-Anlagen und Wärme aus Biomasse“, so Hubert. Eine Strom-Speicher-Netzwerklösung würde da vermutlich ganz gut dazu passen.

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