BIM-Bau-Muffel

Baufirmen noch viel zu zögerlich bei BIM und den Möglichkeiten des digitalen Hauses, belegen mehrere Studien.

Wie konservativ und innovationsängstlich die Baubranche ist, zeigt sich an den Zahlen der Studie „Zukunft Bau“, die von der ZEW-Mannheim durchgeführt wurde. „Dabei zeigt sich, dass nur 38,5 Prozent der Unternehmen in der Branche eine elektronischen Rechnungsstellung nutzen. Die Arbeit mit CAD-Anwendungen liegt mit 36,2 Prozent knapp dahinter. Weit abgeschlagen sind so innovative Techniken wie BIM (13,7 Prozent), Big Data (3,0 Prozent) oder 3D-Scanner (2,8 Prozent).

„Da gilt es aufzuholen, um sich nicht von international agierenden Baukonzernen in Kürze überholen zu lassen. Die Angst vor der Umstellung auf Digital ist dabei vollkommen unbegründet“, so der Geschäftsführer der Ishap Gebäudedokumentations GmbH, Thomas Korol, die sich ganz auf die Digitalisierung von Bauakten und die umfangreichen Möglichkeiten durch BIM und das digitale Haus spezialisiert hat.

BIM-Nutzung in Baubranche bleibt hinter Plan

Etwas mehr als 10 Prozent aller Bauunternehmen nutzen aktuell BIM oder digitales Building Information Modeling. Dabei liegen die Vorteile für alle Beteiligten klar auf der Hand, denn BIM bietet eine realitätsnahe Simulation und digitale Aufbereitung aller Aufgaben, die mit Entwurf, Konstruktion, Umbauten, Facility, Inbetriebnahme und dem Betrieb zusammenhängen. Statt Pläne, werden nur noch Daten weitergleitet und können von den einzelnen am Bau Beteiligten, ganz einfach bearbeitet werden. Das digitale Haus bietet in seiner Gesamtheit enorme Einsparungspotentiale für die gesamte Bau- und Baunebenbranche. Alleine die Digitalisierung des Bauaktes eines Gebäudes bringt sowohl Bauherren, als auch Bauunternehmen und Verwaltern ungeahnte Zeitersparnis.
Das digitale Haus wird schon in wenigen Jahren Realität und die Baubranche wird massiv von den digital aufbereiteten Daten profitieren. In allen Bereichen. Die digitale Nutzungsphase eines Gebäudes beginnt schon bei der Planerstellung und läuft über die gesamte Lebenszeit der Immobilie.

Warum es eine gewisse Skepsis von Seiten der Baubranche gegen Digitalisierung gibt, zeigt eine Studie, die im Auftrag des deutschen Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegeben wurde. 62,4 Prozent der Unternehmen fürchten sich vor dem hohen finanziellen Aufwand und 61,5 Prozent vor einem befürchteten zeitlichen Aufwand eines digitalen Umstieges.
„Diese Furcht kann ich sofort nehmen, denn das Digitale Haus wird sowohl Zeit, als auch Geld sparen helfen. Bei ISHAP werden durch einen hauseigenen Digitalisierungs-Service alle Schritte übernommen, um den Einstieg für Bauunternehmen, Bauherren, Bauträger oder Immoverwalter, so einfach als möglich zu gestalten. Der Eintritt ins Digitale Haus ist einfach, der Aufwand minimal und der Benefit für die Nutzer von Beginn an maximal“, so Ishap-Geschäftsführer

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