Bett für Fernfahrer

Der Grazer Architekt Guido Strohecker möchte Fernfahrern ein nettes Zimmer bieten.

Anfang Dezember hat die EU ein teilweises Schlafverbot in Fahrerkabinen von Fernfahrern verkündet. Die Trucker dürfen künftig ihre wöchentliche Ruhepause nicht mehr in der Kabine verbringen. Damit steigt schlagartig der Bedarf an kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten für Trucker. Strohecker möchte den Fahrern sieben bis neun Quadratmeter große Kabinen offerieren und hat sich dazu auch die Marke „truckerBase“ als Marke schützen lassen. „Wir planen ein Holz-Leichtbausystem aus 12 cm starken Brettsperrholz-Platten, das temporär aufgestellt wird, etwa in der Größe eines halben Containers und stapelbar ist“, erläutert Strohecker im Gespräch mit Building Times. Dieses „minimale Übernachtungsangebot“ solle alle Bedürfnisse der Gäste erfüllen und mit Bett, Tisch und Garderobe ausgestattet werden – im Bedarfsfall auch mit Sanitäreinrichtungen. Die könnte, so Strohecker, auf allen jenen Asfinag-Rastplätzen entfallen, die schon jetzt mit Toiletten und Duschen ausgestattet seien. Auch für dieses Projekt stehe ein Investor bereit, so der Planer. Was derzeit noch fehlt, sind der politische Umsetzungswille und Gespräche mit der Autobahnbetreiber. Gespräche in Deutschland soll es in den nächsten Wochen geben.

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