Altmodische Headquarter

Rund ein Viertel der Unternehmen sind mit ihrem Headquarter nicht zufrieden. Der Hauptgrund: Unternehmenszentralen sind den Anforderungen der digitalen Transformation und dem Innovationsdruck nicht gewachsen.

Der Anspruch der Firmenzentralen, moderne, digitale Strukturen und Prozesse zu unterstützen, und die Wirklichkeit klaffen stark auseinander. Doch auch die Bedeutung der Headquarters insgesamt ändert sich: Während arbeitsintensive Unterstützungsaufgaben vermehrt in Shared Services Centern gebündelt werden, wandern übergreifende Steuerungsfunktionen immer öfter in dezentrale Unternehmenseinheiten, so die aktuelle Corporate Headquarters-Studie „#CHQbyDesign“ von Roland Berger.
23 Prozent der befragten Top-Manager sind mit ihren Headquarters überhaupt nicht zufrieden. Sie bezweifeln, dass ihre Firmenzentralen die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt haben. „Besonders groß ist die Diskrepanz zwischen den Erwartungen und tatsächlichen Leistungen der Firmenzentralen bei den Fähigkeiten und der Nutzung digitaler Technologien“, bemängelt Roland Berger-Partner Fabian Huhle. So sehen die mehr als 300 Befragten aus elf Ländern enorme Defizite in den Bereichen Automation, also bei der Nutzung von Robotik und künstlicher Intelligenz, sowie bei der unternehmensweiten Vernetzung über Kollaborationsplattformen, soziale Netzwerke und Apps. Auch bei Big Data und Internet der Dinge gibt es großen Nachholbedarf.
Die Studie zum Download: www.rolandberger.de/pressemitteilungen

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