Solarthermie: 2,5 Mio. Euro für Großanlagen

Die Förderung des Klima- und Energiefonds ermöglicht einen schnelleren Ausbau der CO2-neutralen Wärmeerzeugung. In diesem Jahr werden auch erstmalig Planungs- und Machbarkeitsstudien für Anlagen über 5.000 m2 gefördert.

Solare Großanlagen, die kostengünstig und effizient Wärme erzeugen, sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Daher startet der Klima- und Energiefonds auch heuer wieder das Programm zur Förderung solarer Großanlagen. Zusätzlich werden in diesem Jahr auch erstmalig Planungs- und Machbarkeitsstudien für Anlagen über 5.000 m2 gefördert. Weitere Schwerpunktbereiche des Programms reichen von solarer Prozesswärme über solare Netzeinspeisung, hohen solaren Deckungsgraden bis hin zu solarthermischen Anlagen in Kombination mit Wärmepumpen.

Das Förderprogramm „Solarthermie – große Solaranlagen“ ist seit 10 Jahren ein Förderschwerpunkt des Klima- und Energiefonds. Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Durch unsere Förderungen setzten wir entscheidende Impulse, damit solarthermische Innovationen rasch auf den Markt kommen. Erstmals können wir jetzt auch Planungs- und Machbarkeitsstudien finanziell unterstützen. Außerdem gibt es dank der EU-Kofinanzierung zusätzliche Förderanreize.“

Diese EU-Kofinanzierung aus dem Programm „LE 14–20“ können speziell Projekte in Klima- und Energie-Modellregionen mit bis zu maximal 2,5 Millionen Euro Gesamtinvestitionskosten erhalten, sofern der Antragsteller der vorgegebenen Zielgruppe entspricht. Neu ist auch der Zuschlag von 5 Prozent für Nicht-Wettbewerbsteilnehmer bis 2.000 m2. Weiters gibt es einen Zuschlag für KMU und NWT von 5 Prozent für innovative Speicherlösungen.

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