Brunner begrüßt EU-Wasserstoffstrategie

Staatssekretär Magnus Brunner zeigt sich positiv gegenüber der EU-Wasserstoffstrategie. Österreich wird im Herbst eine nationale Strategie vorlegen.

Die Europäische Kommission hat eine europäische Wasserstoffstrategie vorgelegt, diese ist Teil des Green Deals und hebt die Bedeutung des Wasserstoffes für die notwendige Energiewende hervor. „Wasserstoff ist ein wahrer Allrounder und kann durch vielseitige Einsetzbarkeit wesentliche Fortschritte in unterschiedlichen Bereichen, wie Mobilität, Energie oder Industrie, erreichen. Damit ist erneuerbarer Wasserstoff das Zugpferd, um unsere globalen, europäischen und nationalen Klimaziele zu erreichen“, so Staatssekretär Brunner anlässlich der heutigen Präsentation.

„Technologie muss leistbarer und effizienter werden“

Kernbereiche der EU-Strategie drehen an einer Vielzahl von Stellschrauben, wie strategische Investitionen in Forschung und Entwicklung, bürokratische Erleichterungen, Ausbau der Infrastruktur und internationale Zusammenarbeit. „Die geplanten Maßnahmen der EU zielen im Wesentlichen darauf ab, die Wasserstofftechnologie wirtschaftlicher und effizienter zu gestalten. Damit sollen die unterschiedlichen Anwendungen der Technologie für Unternehmen wie Endverbraucher zugänglicher und alltagstauglich werden“, so Brunner und meint weiter: „natürlich muss man unterscheiden, wo welche Technologie am meisten Sinn macht. So hat Wasserstoff als ‚Energiespieler‘ und beispielsweise in der Industrie und im Schwerverkehr riesiges Potenzial. Dieses müssen wir nun heben und effizient nutzen.“

Österreich soll Wasserstoff-Land Nummer 1 werden

„Österreich ist im Bereich Wasserstoff bereits seit Jahren ein Treiber auf europäischer Ebene, wir haben uns im Vorfeld stark eingebracht. Nun soll demnächst die Wasserstoffstrategie für Österreich vorgelegt werden. Der Auftrag der Bundesregierung zur Erarbeitung der Strategie wurde Ende 2018 gegeben, die Gesamtstrategie soll im Herbst präsentiert werden“, so Brunner. „Österreich muss ein Vorreiter bei dieser Zukunftstechnologie werden und heimische Betriebe im Sinne eines nachhaltigen und innovativen Wirtschaftsstandorts dabei unterstützen, Leuchtturmprojekte umzusetzen. Nur so können wir Wasserstoff-Land Nummer 1 werden, das ist unser gemeinsames Ziel.“

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