80.000 macht schon eine Hauptstadt

Ende September 2019 wurde die 80.000ste Wohnung ans Linz AG-Fernwärmenetz angeschlossen.

Die Fernwärmeoffensive in Linz schreitet voran: Nun sind es bereits 80.000 ans Linz AG-Fernwärmenetz angeschlossenen Wohnungen in Linz, Traun und Leonding. In Linz selbst versorgt die Linz AG gemeinsam mit der Kelag bereits über 72 Prozent der rund 116.000 Wohnungen mit Fernwärme. Bürgermeister Klaus Luger sagt: „Die oberösterreichische Landeshauptstadt kann sich zurecht als Fernwärmehauptstadt Österreichs bezeichnen.“ Außer Acht lässt Luger dabei die Fernwärme-Zahlen der tatsächlichen Bundeshauptstadt, die laut Wien Energie bei 380.000 Wohnungen – rund ein Drittel aller Wiener Haushalte – liegen soll.

Der Marktanteil bei der Niedertemperaturwärme (über alle Gebäude gerechnet für Warmwasser und Heizung im Gegensatz zu Hochtemperaturwärme für Produktionsprozesse) soll aber demgegenüber in Linz bei rund 69 Prozent liegen und daher den Titel Fernwärmehauptstadt zu Recht tragen, so Linz AG-Generaldirektor Erich Haider. Der Anteil sei fast doppelt so hoch wie in anderen Landeshauptstädten.

Das nächste Ziel: Bis 2025 sollen weitere 10.000 Wohnungen angeschlossen werden.

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