Strabag erhält deutschen Großauftrag

Die Strabag erhält den Zuschlag für das BAB 8-Großprojekt Enztalquerung. Auf der 4,8 km langen Fahrbahn werden über 100 Millionen Euro investiert.

Die Autobahn GmbH des Bundes hat der Strabag den Zuschlag für den sechsspurigen Ausbau der BAB 8 im Enztal bei Pforzheim erteilt. Der Auftrag für das komplexe Infrastruktur-Projekt auf der Hauptverkehrsachse zwischen Karlsruhe und Stuttgart hat ein Volumen von mehr als 100 Mio. Euro. Neben dem Vollausbau eines 4,8 km langen Autobahn-Teilstücks zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und -Süd umfasst das Bauvorhaben u. a. die Errichtung von insgesamt sechs Brücken und Unterführungen sowie die Realisierung umfangreicher Lärmschutzmaßnahmen. Drei deutsche Töchter der Strabag SE werden das Großprojekt in Teamarbeit umsetzen: Die federführende Strabag GmbH wird bei den Arbeiten unterstützt durch Teams der Ed. Züblin AG und der Züblin Spezialtiefbau GmbH. Baubeginn ist im September; bis voraussichtlich Ende 2026 soll das Gesamtprojekt nach gut fünf Jahren abgeschlossen sein.

Die Enztalquerung ist einer von noch zwei verbliebenen Abschnitten für den Ausbau der gesamten BAB 8 in Baden-Württemberg von vier auf sechs Fahrstreifen. Die Maßnahme beinhaltet neben dem 4,8 km langen Autobahnabschnitt den vierspurigen Ausbau der B 10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost, den Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten, den Ersatzneubau mehrerer Kreuzungsbauwerke, den Ersatzneubau der Enzbrücke, den Bau einer 380 m langen Lärmschutzeinhausung und weiterer Lärmschutzwände/-wälle, die Abdichtung der Trasse sowie die Fassung und Reinigung des gesamten Oberflächenwassers durch zwei Regenklärbecken.

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