Energiespeicher der Zukunft

Die Bedeutung der Bauteilaktivierung wurde nun auch auf höchster politischer Ebene anerkannt.

Im kürzlich erschienen „Ergebnisband Gebäudetechnologien“ stellt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie die wichtigsten Ergebnisse aus dem Forschungsprogramm „Stadt der Zukunft“ vor. Mit dabei ist auch die thermische Bauteilaktivierung. „Das freut uns besonders, denn das bedeutet, dass die Vorteile und der nachhaltige Beitrag der Bauteilaktivierung als klimafreundliches Energieeffizienzsystem nun von höchster Stelle die dringend nötige Anerkennung erhalten. Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie war mit zwei Forschungsprojekten maßgeblich beteiligt“, zeigt sich Geschäftsführer Sebastian Spaun begeistert.

Im Projekt „Gebäude als Speicher“ wurden zwei bauähnliche Einfamilienhäuser mit Bauteilaktivierung hinsichtlich der Energieversorgung durch Wind- bzw. Sonnenenergie zwei Jahre lang beobachtet und analysiert. Das Monitoring zeigte, insbesondere für das mit Windenergie versorgte Haus, dass die Wärmepumpe für die Beheizung zu 80 Prozent mit Überschuss-Windstrom versorgt werden konnte. Die thermische Bauteilaktivierung schafft somit die Voraussetzungen für wirksame Energieflexibilität.

Im zweiten Projekt „solSPONGEhigh – hohe solare Deckungsgrade durch thermisch aktivierte Bauteile im urbanen Umfeld“ wurde gezeigt, dass thermisch aktive Deckenelemente mit sehr geringem Primärenergiebedarf ideal zum Heizen und Kühlen sind und hohe solare Deckungsgrade ermöglichen. Der Einsatz von Bauteilen für die thermische Speicherung kann zudem auftretende Leistungsspitzen minimieren.

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